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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Samstag, 20. August 2011

Investoren zeigen Interesse an einem Windpark zwischen Durlangen und Täferrot

Galerie (1 Bild)

Blickt man von Durlangen in Richtung Nord-​Ost, drehen sich in einigen Kilometern Entfernung fünf Windräder. Ein weiterer Windpark dieser Größe könnte entlang der Gemeindesstraße zwischen Durlangen und Täferrot bald entstehen.


DURLANGEN/​TÄFERROT. „Investoren rennen uns beinahe die Bude ein“, freut sich der Täferroter Bürgermeister Jochen Renner über das Interesse an einem interkommunalen Windpark auf der Hochebene zwischen Durlangen und Täferrot. Die Gemeinderäte beider Kommunen haben bereits grünes Licht für ein solches Projekt gegeben und die Reaktionen seitens der Bevölkerung seien durchweg positiv, berichtet der Täferroter Schultes.
Im Hinblick auf die Investoren denken die beiden Gemeinden durchaus regional und könnten sich auch sehr gut vorstellen, dass im Rahmen eines entsprechenden Modells auch die Bürgerschaft die Möglichkeit hat, direkt vor der Haustür in regenerative Energienutzung zu investieren. Nach der Sommerpause werde genau darüber im Gemeinderat gesprochen.
Wann sich ein solches Bürgerwindrad zwischen Durlangen und Täferrot drehen könnte, lasse sich allerdings momentan noch nicht konkret sagen, räumt Jochen Renner auf Anfrage der Rems-​Zeitung ein. Zu viele Fragen aus dem Bereich des Planungsrechts seien nämlich derzeit noch in der Schwebe.
Zum Beispiel deute sich an, dass trotz der in Stuttgart angekündigten Energiewende die Erstellung von Windkraftanlagen nicht erleichtert, sondern durch größere Mindestabstände sogar erschwert werde. Er würde sich sehr darüber ärgern, wenn zum Beispiel der Regionalverband durch K.O.-Kriterien dem Windpark Durlangen/​Täferrot im Wege stehen würde. „Manchmal habe ich leider den Eindruck, dass in manchen Behörden noch massiv gemauert wird“, so Renner.

 

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  1. Realitätsverlust
    Der Bürgermeister von Täferrot leidet wohl unter Realitätsverlust. Bei der Bürgerversammlung in Täfferot im Juli 2010 hatte ich nicht den Eindruck, dass die Reaktionen der Bevölkerung durchweg positiv wäre.

    Auf eine Gewerbesteuer wird er auch lange warten müssen.
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Investoren zeigen Interesse an einem Windpark zwischen Durlangen und Täferrot

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Blickt man von Durlangen in Richtung Nord-​Ost, drehen sich in einigen Kilometern Entfernung fünf Windräder. Ein weiterer Windpark dieser Größe könnte entlang der Gemeindesstraße zwischen Durlangen und Täferrot bald entstehen.


DURLANGEN/​TÄFERROT. „Investoren rennen uns beinahe die Bude ein“, freut sich der Täferroter Bürgermeister Jochen Renner über das Interesse an einem interkommunalen Windpark auf der Hochebene zwischen Durlangen und Täferrot. Die Gemeinderäte beider Kommunen haben bereits grünes Licht für ein solches Projekt gegeben und die Reaktionen seitens der Bevölkerung seien durchweg positiv, berichtet der Täferroter Schultes.
Im Hinblick auf die Investoren denken die beiden Gemeinden durchaus regional und könnten sich auch sehr gut vorstellen, dass im Rahmen eines entsprechenden Modells auch die Bürgerschaft die Möglichkeit hat, direkt vor der Haustür in regenerative Energienutzung zu investieren. Nach der Sommerpause werde genau darüber im Gemeinderat gesprochen.
Wann sich ein solches Bürgerwindrad zwischen Durlangen und Täferrot drehen könnte, lasse sich allerdings momentan noch nicht konkret sagen, räumt Jochen Renner auf Anfrage der Rems-​Zeitung ein. Zu viele Fragen aus dem Bereich des Planungsrechts seien nämlich derzeit noch in der Schwebe.
Zum Beispiel deute sich an, dass trotz der in Stuttgart angekündigten Energiewende die Erstellung von Windkraftanlagen nicht erleichtert, sondern durch größere Mindestabstände sogar erschwert werde. Er würde sich sehr darüber ärgern, wenn zum Beispiel der Regionalverband durch K.O.-Kriterien dem Windpark Durlangen/​Täferrot im Wege stehen würde. „Manchmal habe ich leider den Eindruck, dass in manchen Behörden noch massiv gemauert wird“, so Renner.

 

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  1. Realitätsverlust
    Der Bürgermeister von Täferrot leidet wohl unter Realitätsverlust. Bei der Bürgerversammlung in Täfferot im Juli 2010 hatte ich nicht den Eindruck, dass die Reaktionen der Bevölkerung durchweg positiv wäre.

    Auf eine Gewerbesteuer wird er auch lange warten müssen.
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