Doch keine Sammelklage aus Mutlangen gegen den Gmünder Solarpark
Zu einem versöhnlichen Ergebnis kam am Donnerstagabend die mit Spannung erwartete Bürgerversammlung in Mutlangen. Es wird doch keine Sammelklage gegen den geplanten Solarpark der Gmünder Stadtwerke auf der Mutlanger Heide geben.
Rund
80 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der örtlichen
SPD gefolgt, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es prallten viele Meinungen und Temperamente aufeinander. Als Moderatoren bewährten sich die eher zfällig anwesenden
SPD–Abgeordneten Klaus Maier (Landtag) und Christian Lange (Bundestag).
SPD–Gemeinderat Hans Lasermann hatte die Bürgerversammlung im Zeichen der Energiewende organisiert. Gmünd plant unmittelbar an der Markungsgrenze einen Solarpark, der noch in diesem Jahr den Energiebedarf von
2000 Haushalten decken könnte. Viele Mutlanger meldeten Bedenken gegen das zwölf Hektar große Projekt direkt vor ihrer Haustüre an. Die Thematik wurde nun ausführlich erörter. Das Ergebnis: Niemand möchte die Energiewende blockieren, auch vor Ort. Die Mutlanger wollen jedoch auf einen größeren Grenzabstand zu der Solarpark-Fläche drängen. Das Argument, bei der Mutlanger Heide handle sich um ein Naturschutzgebiet, musste zerstreut werden. Hans Lasermann zog die Ankündigung einer Sammelklage gegen das Projekt postwendend zurück. Ausführlicher Bericht am Freitag in der Rems-Zeitung.
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