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Samstag, 04. Februar 2012
Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen und Zweitligist TV Bittenfeld trennen sich 34:34
850 Zuschauer sahen gestern Abend in der Alfdorfer Sporthalle Handball auf hohem Niveau. Der Bundesligist, Frisch Auf Göppingen, und der Zweitligist, TV Bittenfeld, zeigten im Rahmen der Vorbereitung und zugunsten des Benefizzwecks sehenswerten Offensivhandball. Nach 60 Minuten stand auf der Anzeigentafel 34:34.
Die beiden Mannschaften verzichteten weitestgehend auf ihre Spesen zugunsten des Benefizzwecks, der von den Alfdorfer Handballern festgelegt wurde. Zum einen für die Familie des
14-jährigen Hakan aus Alfdorf, der beim
TSV in der C-Jugend Handball spielt. Er verlor im vergangenen Jahr durch einen tragischen Arbeitsunfall seinen Vater. Zum anderen Teil wurde die DKMS (Deutsche Knochenmarkspende) unterstützt. Alle
850 Zuschauer haben somit sehr viel Solidarität mit ihrem Kommen bekundet. Der ehemalige Alfdorfer in Reihen des TV Bittenfeld, Kreisläufer Florian Schöbinger, sorgte nach
36 Sekunden auch für den ersten Höhepunkt –
1:
0 für Bittenfeld. In einer abwechslungsreichen Anfangsphase, in der beide Mannschaften sich zunächst auf die Offensive konzentrierten und das Abwehrverhalten nicht ganz so ernst nahmen, ging der Favorit aus Göppingen durch drei Treffer von Christian Schöne, Manuel Späth und Pavel Horak nach zehn Minuten mit
9:
6 in Führung. Florian Schöbinger verkürzte aber kurz danach auf
8:
9 – kein Team konnte sich in der Folge absetzen.
In der
22. Minute freuten sich die mitgereisten Göppinger Fans dann auf den ersten Einsatz von Neuzugang Bozidar Markicevic. Der
28-Jährige agierte zunächst im Mittelblock in der Abwehr, ehe er im zweiten Durchgang auch durch schöne Offensivanspiele seine Mitspieler gut in Szene setzte. Zur Pause führte der Bundesligist mit
19:
16 gegen den Zweitligisten. Es dauerte aber nur fünf Minuten, ehe die Bittenfelder, angeführt von super Treffern der Top-Schützen Arnor Gunnarsson und Jan Forstbauer, den
20:
20-Ausgleich markierten. In der
47. Minute mussten die Göppinger in doppelter Unterzahl zittern, dass Bittenfeld nicht auf vier Tore davonzog. Es blieb aber beim zwischenzeitlichen
26:
29 und der Europapokalsieger holte Tor um Tor in kürzester Zeit auf. Nach
60 Minuten hieß es
34:
34 – die
850 Zuschauer in Alfdorf sahen ein tolles Handballspiel.
jh
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