Mutlanger Biobauern auf Grüner Woche: Die Möhre in der Wurst
In Deutschland wirtschaften mehr als 21 000 Betriebe nach ökologischen Richtlinien. 200 davon sind Demonstrationsbetriebe.
MUTLANGEN
(pm). Sie, vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausgewählt, öffnen für Besucher und Presse ihre Türen und zeigen, wie Ökolandbau in der Praxis funktioniert. Dieses Netzwerk besteht seit
2002 als eine zentrale Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), hat also
2012 seinen ersten runden Geburtstag.
Auf dem Messestand des Bundesprogramms auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin waren
21 dieser Demonstrationsbetriebe als authentische Bio-Botschafter unter dem Motto „Bio-Vielfalt erleben – genießen“ die tragende Säule des Messeauftritts.
Man konnte unterhaltsame Aktionen und leckere Kostproben erleben, auf dem Messestand des Bundesprogramms ebenso wie auf der Hallenbühne. Dort gab es an allen zehn Messetagen Koch-, Fitness-, Quiz-, Talk– und Probier-Aktionen. „Küchenchef“ ist der „Bio-Spitzenkoch“ Bernd Trum. Der Allgäuer zauberte mehrmals täglich Köstliches aus Bioprodukten. Gast auf seiner Bühne war auch Carmen Fauser aus Mutlangen sowie Bundes– und Landes-Politiker, Aussteller und Experten. An den Ständen der Demonstrationsbetriebe spielte die Möhre diesmal die Hauptrolle – roh, gepresst, verarbeitet. Der Bioland-Hof Fauser zeigte, dass die Möhre auch in der Wurst verarbeitet werden kann. Zudem präsentierte Familie Fauser andere Hausmacher-Spezialitäten aus dem Schwabenland.
Als Beitrag zum Showprogramm „Bioscheune“ demonstrierten Frau Fauser und Tochter Carmen verschiedene warme Fleischkäsevariationen. Zudem war der Messestand des Bundesprogramms ein inzwischen schon traditionell beliebter Treffpunkt von Fachpublikum, Medien und Politik.
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