Faschingsumzug in Lorch
Auch wenn die sibirische Kälte einigen Narren die Lust nahm, den Umzug am Straßenrand zu verfolgen, ließ sich die Lorcher Fasnetgesellschaft nicht die Lust an der fünften Jahreszeit nehmen. Mit über 50 Gruppen war der Lorcher Umzug eine recht große Veranstaltung.
LORCH (rz). Vom Bahnhof zur Guggenparty bei der Stadthalle schlängelte sich der Gaudiwurm ab
13 Uhr durch die Innenstadt – vorbei an Verpflegungsständen, wo das närrische Volk Energie tanken konnte, um der Eiszeit zu trotzen. Dank der
15 Guggenmusik-Ensembles war durchweg für Stimmungsmusik gesorgt.
Die Gastgeber marschierten an der Spitze des Umzugs – als „Lorcher Schenkel“ sowie mit Tanzgarden und den „Fetza-Hexa“. Unter den auswärtigen Teilnehmern hatten manche selbst eine lange Anreise nicht gescheut, um das Defilee durch die Klosterstadt farbenfroh zu bereichern. Zum Beispiel kamen die „Teufelswächter“ aus Sundheim bei Kehl, die Narrenzunft „Spitt’l Goischd’r“ aus Ehingen an der Donau, die „Heuler– Hexen-Zunft“ aus Filderstadt und die „Stuttgarter Zigeunerinsel“ aus der Landeshauptstadt nach Lorch. Dass da auch die Karnevalsvereine und Narrenzünfte aus dem Gmünder Raum (
u. a. AG Gmender Fasnet, Faschingsgesellschaft Untergröningen sowie Hexen aus Heubach, Bartholomä und Göggingen) nicht fehlen durften, war klar. Der Umzug endete mit dem Zunftmeister-Empfang.
Noch keine Kommentare vorhanden.