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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 06. Februar 2012

Weststadttreff in der Schwerzerallee jetzt offiziell eröffnet

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Nachdem er schon im November 2011 an der Schwerzerallee bezogen wurde, konnte Stadtteilkoordinatorin Rabea Krumm jetzt zur offiziellen Eröffnung des neuen Weststadttreffs viele Bürger begrüßen. So viele, dass schon einer meinte, dass es nicht lange dauern könne, bis man einen Anbau beantragen müsse.

Von Dietrich Kossien
SCHWÄBISCH GMÜND. Oberbürgermeister Richard Arnold und der Erste Bürgermeister Joachim Bläse sprachen nach der musikalischen Eröffnung mit Mozarts Kleiner Nachtmusik — vorgetragen von der Städtischen Musikschule – die ersten Grußworte. Den überaus guten Besuch wertete Bläse als ein gutes Omen. Dies zeige das große Interesse an der Weststadt und an den dort zu verzeichnenden Aufbruch. Sein Gruß galt dem evangelischen Dekan Nau und Münsterpfarrer Kloker, die hernach die segnenden Worte zur Eröffnung sprachen.
Ebenso galt sein Gruß dem Regionalleiter der Caritas Ostwürttemberg, Harald Faber, Jürgen Kunze als Vorstand des Hauses Lindenhof und Michael Gessler von der Auerbachstiftung. Bläse stellte allen, die sie noch nicht kannten, Rabea Krumm als „Ortsvorsteherin“ der Weststadt vor. Der Bürgermeister zeigte sich froh über den gemeinsam gegangenen Weg, als sich Initiatoren und Bürger zusammen taten.
Schon zu einem ersten vorbereitenden Treffen waren viele gekommen, um sich mit dem Thema, wie es mit der Weststadt weitergehen sollte, zu beschäftigen. Nun hätten in diesem Stadtteiltreff Jung und Alt die Chance aufeinander zuzugehen, und er sei zuversichtlich, dass in diesem Treff nachbarschaftliches Miteinander gepflegt werde.
In einem kleinen Rückblick erinnerte er daran, wie man mit engagierten Mitstreitern gestartet war und schon bald der Ruf nach einem Treff laut geworden sei. Diesen hätten die Bürger, die ihn selbst aktiv gesucht hätten, am jetzigen Standpunkt gefunden und dazu habe man mit der VGW und dem Bauverein auch die entsprechenden Partner gefunden. Zu diesen Partnern der ersten Stunde habe auch der nahe liegende Edeka-​Markt gehört, der sich nach wie vor einbringen wolle.
Inzwischen war auch Oberbürgermeister Richard Arnold von der Bürgersprechstunde herbeigeeilt und sprach ein großes Dankeschön an alle die aus, die am Zustandekommen des Weststadttreffs Anteil hatten. Und der große Besuch durch die Mitbürger zeige, wie vital die Weststadt sei. Die Eröffnung des Weststadttreffs sei ein viel versprechender Beginn.
Auch Harald Faber von der Caritas Ostwürttemberg sparte nicht mit lobenden Worten, auch für die, die sich von Anfang an eingebracht hätten. Lobend hob er auch hervor, dass die Stadt Schwäbisch Gmünd schon frühzeitig das Konzept der Stadtteiltreffs aufgegriffen habe.
Sein Dank gelte aber auch der Auerbach-​Stiftung und deren Leiter Michael Gessler, die das Projekt in den kommenden zwei Jahren begleiten und zu 75 Prozent finanziell unterstützen werde. Einen Dank sprach er aber auch an den Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Dieter Lehmann aus, der großen Anteil am Zustandekommen des Projektes gehabt habe.
Dekan Immanuel J.A. Nau von der evangelischen Kirche äußerte dann den Wunsch und die Hoffnung, dass der neue Stadtteiltreff in der Weststadt für viele ein Stück Heimat werden möge, weil man dort verstanden würde. In diesem Treff könnten sich auch Vertrauen und Geborgenheit entwickeln. Münsterpfarrer Robert Kloker, sprach den Segen und sprach die Fürbitten für die neue Einrichtung.
Rabea Krumm, die als Stadtteilkoordinatorin nun hier ihr Domizil haben wird, erinnerte in ihrem Grußwort ebenfalls daran, wie alles entstand, und wie es nun weitergehen soll. So möchte sie, dass sich einige Arbeitsgemeinschaften bilden; an die Gründung eines Fördervereins werde schon gearbeitet, und bereits ab der kommenden Woche wird es an einem Tag in der Woche einen Mittagstisch geben. Zweimal in der Woche habe sie Sprechstunden, und sie würde sich über jede helfende Hand freuen.
Grüße überbrachte auch Bernhard Bormann vom JuFuN Hardt, der sich freute, dass es nun einen weiteren Stadtteiltreff in der Weststadt gebe. Und damit man dessen Aktivitäten auch draußen sichtbar machen kann, hatte er als Geschenk einen Plakatständer dabei.
Zum Abschluss waren alle noch zum gemütlichen Verweilen eingeladen, und wer wollte, der durfte sich als an einem gläsernen Behältnis als „Scheinwerfer“ betätigen, sprich: Eine Spende für die neue Einrichtung hinterlassen.

 

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