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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Dienstag, 18. September 2012

Großes Interesse am Tag des Geotops in den Heubacher Höhlen

Galerie (2 Bilder)

Das Interesse bei der örtlichen Veranstaltung am bundesdeutschen Tag des Geotops was riesengroß. Zirka 120 Personen trafen sich an der Stellung in Heubach und erwanderten den Rosenstein und seine geologischen und botanischen Besonderheiten mit den Fachleuten des Naturkundevereins.

HEUBACH (pm).
Es war eine strategische Meisterleistung, die vielen an der Natur Interessierten auf den engen und steilen Wegen zur Kleinen Scheuer mit der Geologie und der Botanik an dem beliebten Wanderberg vertraut zu machen.
Udo Gedack, der Vorsitzende des Naturkundevereins, nutzte die Verschnaufpausen beim Aufstieg, die Waldtypen und die herbstlichen Pflanzen meist mit ihren Fruchtständen zu erklären.
Michael Stegmaier besprach an der Kleinen Scheuer und an den Ausblicken die Schichtfolge, die Nordrandverwerfung mit ihren Ausprägungen und die Alblandschaft. Rudi Übelhör vertiefte die Geologie mit seinen Ausführungen um die höhlenkundlichen Aspekte an der Kleinen Scheuer, der Dreieingangshöhle und an der Großen Scheuer.
Werner K. Mayer, der zum achten Mal den Geotop-​Tag organisiert hat, ergänzte mit Hinweisen auf den bekannten Arzt und Heimatforscher Franz Keller, in dessen Grabungskampagne die berühmte Rentierdasselfliegenlarve in der Kleinen Scheuer gefunden wurde. Sie ist das älteste menschliche Kunstwerk aus Gagat.
Nach ungefähr drei Stunden beendete NKV–Vorsitzender Udo Gedack den viel beachteten Wandertag, nachdem er am Ostfelsen – hoch über dem Stadtteil Lautern — weitere seltene Pflanzenstandorte aufzeigte.
Die Gmünder Volkshochschule und der Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd hatten gemeinsam zu dieser erfolgreichen Traditionsveranstaltung eingeladen.

 

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HEUBACH (pm).
Es war eine strategische Meisterleistung, die vielen an der Natur Interessierten auf den engen und steilen Wegen zur Kleinen Scheuer mit der Geologie und der Botanik an dem beliebten Wanderberg vertraut zu machen.
Udo Gedack, der Vorsitzende des Naturkundevereins, nutzte die Verschnaufpausen beim Aufstieg, die Waldtypen und die herbstlichen Pflanzen meist mit ihren Fruchtständen zu erklären.
Michael Stegmaier besprach an der Kleinen Scheuer und an den Ausblicken die Schichtfolge, die Nordrandverwerfung mit ihren Ausprägungen und die Alblandschaft. Rudi Übelhör vertiefte die Geologie mit seinen Ausführungen um die höhlenkundlichen Aspekte an der Kleinen Scheuer, der Dreieingangshöhle und an der Großen Scheuer.
Werner K. Mayer, der zum achten Mal den Geotop-​Tag organisiert hat, ergänzte mit Hinweisen auf den bekannten Arzt und Heimatforscher Franz Keller, in dessen Grabungskampagne die berühmte Rentierdasselfliegenlarve in der Kleinen Scheuer gefunden wurde. Sie ist das älteste menschliche Kunstwerk aus Gagat.
Nach ungefähr drei Stunden beendete NKV–Vorsitzender Udo Gedack den viel beachteten Wandertag, nachdem er am Ostfelsen – hoch über dem Stadtteil Lautern — weitere seltene Pflanzenstandorte aufzeigte.
Die Gmünder Volkshochschule und der Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd hatten gemeinsam zu dieser erfolgreichen Traditionsveranstaltung eingeladen.

 

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