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Lokalnachrichten

» Landesgartenschau | Dienstag, 01. Oktober 2013

Viel Ärger beim Bau des riesigen Parkplatzes für die Landesgartenschau

Galerie (1 Bild)

Die derzeit großflächigste Baustelle in Gmünd (Gartenschaugelände bei Wetzgau) lässt jetzt sogar den Erdboden zittern. Vor allem im Zusammenhang mit dem Bau des Großparkplatzes am Westrand des Stadtteils häufen sich die Beschwerden.

Der Lärm sei kaum noch auszuhalten, vor allem weil teils bis in die Nacht hinein gearbeitet werde, so heißt es. Anrufer beschweren sich auch über eine enorme Staubentwicklung. Am Montagabend war dann sogar am Telefon in der RZ-​Redaktion der Hilferuf zu hören, dass nun sogar der Erdboden bebe und verängstigte Kinder nicht in den Schlaf finden würden. Dazu wurden aufgehäufte Erdwälle beschrieben, die bis zum Dach der Häuser reichen, so dass nicht nur die Sicht genommen, sondern in den Wohnzimmern der Tag zur Nacht gemacht werde.
Trotz mehrfachen Bemühens war am Dienstagnachmittag bei der Landesgartenschau GmbH niemand zu erreichen, um zu den Auswirkungen der intensiven Bautätigkeit Stellung zu nehmen. In die Bresche sprang Bezirksbeiratsvorsitzender Johannes Weiß. Auch bei ihm seien in den letzten Tagen etliche besorgte und verärgerte Anrufe gelandet. Es gehe vor allem um den Bau des riesigen Besucherparkplatzes. Weiß bemühte sich auch um Kontakte mit der Baufirma und versucht zu vermitteln. Der „Bezirksbürgermeister“ wirbt um Verständnis: Die Bauarbeiten liefen derzeit deswegen so auf Hochtouren, weil die beauftragte Baufirma heilfroh um jeden Tag trockenen Wetters sei. Würde es regnen, käme der Bau des Großparkplatzes mit seinen umfangreichen Erdbewegungen einer Schlammschlacht auf der Baustelle und vor allem auch auf den umliegenden Straßen gleich unter der dann der gesamte Stadtteil zu leiden hätte. Durch den Einsatz von Rüttelwalzen für die Bodenverdichtung komme das Wackeln zustande, wobei ihm keinerlei Schadensfälle bekannt seien. Das beklagte Aufschütten von haushohen Erdwällen hänge damit zusammen, dass der Humusboden auf Seite geschoben werde, um dann gleich nach der Gartenschau wieder als Material für die Renaturierung der Flächen zur Verfügung zu stehen, die nicht für die angestrebte Erschließung des Baugebiets „Wetzgau West II“ vorgesehen sind. Möglicherweise sei es ja auch so, dass die Wälle sogar vorteilhaft als Sicht– und Lärmschutz dienen können, wenn im nächsten Sommerhalbjahr täglich bis zu 900 Autos dort abgestellt und ja auch bewegt werden. Wiederholt betont Weiß: Allen Verantwortlichen seien die vorübergehenden, enormen Belastungen für die Bürgerschaft bewusst. Man möge aber auch nicht den starken und nachhaltigen Gewinn für die Gesamtstadt und vor allem auch für den Stadtteil aus den Augen verlieren.

 

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Viel Ärger beim Bau des riesigen Parkplatzes für die Landesgartenschau

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Die derzeit großflächigste Baustelle in Gmünd (Gartenschaugelände bei Wetzgau) lässt jetzt sogar den Erdboden zittern. Vor allem im Zusammenhang mit dem Bau des Großparkplatzes am Westrand des Stadtteils häufen sich die Beschwerden.

Der Lärm sei kaum noch auszuhalten, vor allem weil teils bis in die Nacht hinein gearbeitet werde, so heißt es. Anrufer beschweren sich auch über eine enorme Staubentwicklung. Am Montagabend war dann sogar am Telefon in der RZ-​Redaktion der Hilferuf zu hören, dass nun sogar der Erdboden bebe und verängstigte Kinder nicht in den Schlaf finden würden. Dazu wurden aufgehäufte Erdwälle beschrieben, die bis zum Dach der Häuser reichen, so dass nicht nur die Sicht genommen, sondern in den Wohnzimmern der Tag zur Nacht gemacht werde.
Trotz mehrfachen Bemühens war am Dienstagnachmittag bei der Landesgartenschau GmbH niemand zu erreichen, um zu den Auswirkungen der intensiven Bautätigkeit Stellung zu nehmen. In die Bresche sprang Bezirksbeiratsvorsitzender Johannes Weiß. Auch bei ihm seien in den letzten Tagen etliche besorgte und verärgerte Anrufe gelandet. Es gehe vor allem um den Bau des riesigen Besucherparkplatzes. Weiß bemühte sich auch um Kontakte mit der Baufirma und versucht zu vermitteln. Der „Bezirksbürgermeister“ wirbt um Verständnis: Die Bauarbeiten liefen derzeit deswegen so auf Hochtouren, weil die beauftragte Baufirma heilfroh um jeden Tag trockenen Wetters sei. Würde es regnen, käme der Bau des Großparkplatzes mit seinen umfangreichen Erdbewegungen einer Schlammschlacht auf der Baustelle und vor allem auch auf den umliegenden Straßen gleich unter der dann der gesamte Stadtteil zu leiden hätte. Durch den Einsatz von Rüttelwalzen für die Bodenverdichtung komme das Wackeln zustande, wobei ihm keinerlei Schadensfälle bekannt seien. Das beklagte Aufschütten von haushohen Erdwällen hänge damit zusammen, dass der Humusboden auf Seite geschoben werde, um dann gleich nach der Gartenschau wieder als Material für die Renaturierung der Flächen zur Verfügung zu stehen, die nicht für die angestrebte Erschließung des Baugebiets „Wetzgau West II“ vorgesehen sind. Möglicherweise sei es ja auch so, dass die Wälle sogar vorteilhaft als Sicht– und Lärmschutz dienen können, wenn im nächsten Sommerhalbjahr täglich bis zu 900 Autos dort abgestellt und ja auch bewegt werden. Wiederholt betont Weiß: Allen Verantwortlichen seien die vorübergehenden, enormen Belastungen für die Bürgerschaft bewusst. Man möge aber auch nicht den starken und nachhaltigen Gewinn für die Gesamtstadt und vor allem auch für den Stadtteil aus den Augen verlieren.

 

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