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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 19. Dezember 2013

Ein „Sensationsjahr“ für die Stadt bilanziert

„Das war ein Sensationsjahr für Gmünd“, sagte Erster Bürgermeister Joachim Bläse, als er am Mittwoch im Gmünder Gemeinderat den Rechnungsabschluss 2011 einbrachte. Genaueres erläuterte Stadtkämmerer René Bantel.

SCHWÄBISCH GMÜND (ml). Im Verwaltungshaushalt war ein Defizit von 5,4 Millionen Euro befürchtet worden. Abgeschlossen habe man stattdessen mit 16,3 Millionen Plus. Einschließlich des Vermögenshaushalts habe man eine dicke Zuführung zu den Rücklagen in Höhe von 27,3 Millionen Euro erwirtschaftet.
Wichtigste Bausteine waren die Gewerbesteuer mit plus 17,4, die Einkommensteuer mit plus 1,5 und die Zuweisungen vom Land mit plus 3,8 Millionen Euro. Allerdings seien die Personalkosten um eine Million höher ausgefallen, als geplant. Außerdem habe man vier Millionen Euro zusätzlich investiert – etwa in die Neue Straße in Bettringen oder die Buchstraße. Natürlich werde man die Rücklage für die Folgejahre dringend brauchen.
„Das macht klar, wie wichtig die Gewerbesteuer für unsere Stadt ist“, plädierte Kurt Weigand (CDU) für die Ansiedlung weiterer Unternehmen. Er forderte die Verwaltung auf, die Personalkosten realistischer und nicht nur mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent anzusetzen. „Leider kommt der Katzenjammer zuverlässig zwei Jahre später“, verwies Weigand auf das schwierige Haushaltsjahr 2013. Gmünd müsse dringend Schulden abbauen.
„Das ist sensationell gelaufen“, räumte auch Sigrid Heusel (SPD) ein. Natürlich werde man das Geld für die Investitionen in die Gartenschau dringend brauchen. Und leider hänge für die Zukunft alles am konjunkturellen Faden. Schön wäre es, den Rechnungsabschluss künftig etwas früher zu bekommen, schloss die SPD–Fraktionsvorsitzende.
„Die Folgejahre werden schwieriger; warten wir ab, was wir dann überhaupt noch gestalten können“, mahnte Grünen-​Fraktionschefin Brigitte Abele. „Das war ein Lichtjahr – die Schatten folgen“, war sich FDP/​FW-​Fraktionsvorsitzender Ullrich Dombrowski sicher. Man dürfe nicht gemeinsam in die Nicht-​Genehmigungsfähigkeit städtischer Haushalte gehen.
„Das war ein Glücksfall und das Speckpolster werden wir für die Folgejahre brauchen“, meinte Karin Rauscher, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Frauen. Man müsse für künftige Haushalte sensibel an die Spielräume herangehen.
Der Jahresabschluss wurde ebenso einstimmig genehmigt, wie die Abwassersatzung und die Abschlüsse 2012 der Fernwärmeversorgung und des Stadtgartens.

 

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