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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 19. September 2013

Gründung eines Kreisfrauenrates

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Erwerbsgleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nur zwei von vielen Themen, denen sich die Frauenbeauftragten des Ostalbkreises annehmen. Künftig soll dies gemeinsam getan werden – mit der Gründung eines Kreisfrauenrates. Die Ziele wurde gestern im Gmünder Rathaus vorgestellt.

SCHWÄBISCH GMÜND/​OSTALBKREIS (nb). Der Pressetermin, der hierzu stattfand, wurde auch genutzt, um das „Täschle“ zu präsentieren – eine Broschüre in Form einer Tasche, die zahlreiche Informationen zur Chancengleichheit beinhaltet. Für die Gmünder Frauenbeauftragte Elke Heer ist das Täschle auch eine Antwort auf die Frage: „Was machen Frauenbeauftragte heute?“
Die Frage, ob man Frauenbeauftragte heutzutage noch braucht, beantworten sie und ihre Kolleginnen eindeutig mit Ja. „Es ist wichtig, die Ressourcen der Frauen zu schätzen und zu nutzen“, so Nicole Bühler zur Doppelfunktion der Frau in der heutigen Gesellschaft. Bühler ist bei der Stadt Ellwangen als Beauftragte für Familien, Frauen, Senioren und Soziales tätig. Es sei wichtig, so findet sie, Frauen in Führungspositionen weiter zu fördern.
Frauen zu motivieren und ihnen zu zeigen, welches Potential in ihnen steckt, ist Bühler auch mit Blick auf die geringe Anzahl an Frauen, die sich bei Kommunalwahlen aufstellen lassen, ein wichtiges Anliegen. Im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde von den in der Frauenarbeit Tätigen erstmals der Wunsch geäußert, im Ostalbkreis einen Kreisfrauenrat zu gründen.
Als Ziel nennt Ingrid Krumm, die Gleichstellungs– und Familienbeauftragte des Ostalbkreises, die Mitwirkung auf allen Ebenen. Dass Frauen verschiedene gesellschaftliche Themen aus einem anderen Blickwinkel betrachten, soll nach Ansicht des künftigen Kreisfrauenrates auch politisch betrachtet werden. Krumm: „Wir hoffen, dass wir auch unterstützend für die Politik in den Kreisen zuständig sein können.“ Widmen möchte man sich hier vor allem zunächst dem Themenfeld „Frauenarmut“. Hier und auch bei allen anderen Themen zeigt man sich überzeugt: „Wenn man sich organisiert, dann kann man mehr Schlagkraft entwickeln.“
Uta-​Maria Steybe, bei der Stadt Aalen Beauftragte für Chancengleichheit und demografischen Wandel, freut sich, dass sich das derzeit 19-​köpfige Team des Kreisfrauenrates überparteilich und überkonfessionell zusammensetzt.
Der Gründungsabend findet am Freitag, 11. Oktober, im Aalener Landratsamt statt. Die Gründungsversammlung beginnt um 17 Uhr. Für Frauen, die sich vorstellen können, beim Kreisfrauenrat im Ostalbkreis mitzuarbeiten, wird sicherlich auch die Talkrunde von Interesse sein. Hierbei geht es auch um die Erfahrungen, die andere Landkreise mit der Gründung eines Kreisfrauenrates gemacht haben.

 

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Erwerbsgleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nur zwei von vielen Themen, denen sich die Frauenbeauftragten des Ostalbkreises annehmen. Künftig soll dies gemeinsam getan werden – mit der Gründung eines Kreisfrauenrates. Die Ziele wurde gestern im Gmünder Rathaus vorgestellt.

SCHWÄBISCH GMÜND/​OSTALBKREIS (nb). Der Pressetermin, der hierzu stattfand, wurde auch genutzt, um das „Täschle“ zu präsentieren – eine Broschüre in Form einer Tasche, die zahlreiche Informationen zur Chancengleichheit beinhaltet. Für die Gmünder Frauenbeauftragte Elke Heer ist das Täschle auch eine Antwort auf die Frage: „Was machen Frauenbeauftragte heute?“
Die Frage, ob man Frauenbeauftragte heutzutage noch braucht, beantworten sie und ihre Kolleginnen eindeutig mit Ja. „Es ist wichtig, die Ressourcen der Frauen zu schätzen und zu nutzen“, so Nicole Bühler zur Doppelfunktion der Frau in der heutigen Gesellschaft. Bühler ist bei der Stadt Ellwangen als Beauftragte für Familien, Frauen, Senioren und Soziales tätig. Es sei wichtig, so findet sie, Frauen in Führungspositionen weiter zu fördern.
Frauen zu motivieren und ihnen zu zeigen, welches Potential in ihnen steckt, ist Bühler auch mit Blick auf die geringe Anzahl an Frauen, die sich bei Kommunalwahlen aufstellen lassen, ein wichtiges Anliegen. Im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde von den in der Frauenarbeit Tätigen erstmals der Wunsch geäußert, im Ostalbkreis einen Kreisfrauenrat zu gründen.
Als Ziel nennt Ingrid Krumm, die Gleichstellungs– und Familienbeauftragte des Ostalbkreises, die Mitwirkung auf allen Ebenen. Dass Frauen verschiedene gesellschaftliche Themen aus einem anderen Blickwinkel betrachten, soll nach Ansicht des künftigen Kreisfrauenrates auch politisch betrachtet werden. Krumm: „Wir hoffen, dass wir auch unterstützend für die Politik in den Kreisen zuständig sein können.“ Widmen möchte man sich hier vor allem zunächst dem Themenfeld „Frauenarmut“. Hier und auch bei allen anderen Themen zeigt man sich überzeugt: „Wenn man sich organisiert, dann kann man mehr Schlagkraft entwickeln.“
Uta-​Maria Steybe, bei der Stadt Aalen Beauftragte für Chancengleichheit und demografischen Wandel, freut sich, dass sich das derzeit 19-​köpfige Team des Kreisfrauenrates überparteilich und überkonfessionell zusammensetzt.
Der Gründungsabend findet am Freitag, 11. Oktober, im Aalener Landratsamt statt. Die Gründungsversammlung beginnt um 17 Uhr. Für Frauen, die sich vorstellen können, beim Kreisfrauenrat im Ostalbkreis mitzuarbeiten, wird sicherlich auch die Talkrunde von Interesse sein. Hierbei geht es auch um die Erfahrungen, die andere Landkreise mit der Gründung eines Kreisfrauenrates gemacht haben.

 

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