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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Freitag, 20. September 2013

Vorstellung der Energiegenossenschaft Rosenstein am Dienstag

Galerie (1 Bild)

Gemeinsam mit den Bürgern Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien und zur Energieeinsparung zu realisieren, ist ein Ziel der Energiegenossenschaft Rosenstein. Am Dienstag, 24. September, wird die Genossenschaft der Öffentlichkeit vorgestellt.

HEUBACH (nb). Die Gründungsversammlung fand bereits am 25. Juli statt. Dass sich alle an den Energieprojekten beteiligen können, war den Verantwortlichen von Anfang an wichtig. Bereits ab einem Geschäftsanteil in Höhe von 100 Euro kann jeder Bürger Mitglied der Energiegenossenschaft werden. Jedes Mitglied – ganz gleich, wie viele Anteile es besitzt – hat eine Stimme; das Risiko ist auf die Einlage begrenzt.
Mit der Photovoltaikanlage auf der Hauptgeschäftsstelle der Raiffeisenbank Rosenstein eG und der Photovoltaikanlage auf der Dorfschenke Buch wurden bereits zwei Projekte verwirklicht. Eine dritte Anlage wird auf dem Hochbehälter „Ried“ installiert; 50 000 Euro werden hierfür von der Stadt Heubach in das Eigentum der Genossenschaft übergehen. Die Raiffeisenbank Rosenstein eG, die Sport– und Dorfgemeinschaft Buch und die Stadt Heubach gehören zu den Initiatoren der Energiegenossenschaft Rosenstein, deren Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Georg Kleiser vom Institut für Energie– und Antriebstechnik, Hochschule Ulm, ist. Die Energiegenossenschaft sei für jeden eine schöne Möglichkeit, sich zu beteiligen. Man könne einen Beitrag zur Eigenversorgung der Stadt leisten, so Kleiser. Auch ist er davon überzeugt, dass die Energiegenossenschaft den Bürgern dabei hilft, sich mit dem Thema erneuerbare Energien auseinanderzusetzen. Kleiser: „Ein schönes Projekt, wie man Bürger zum Klimaschutz hinführen kann.“
Auch Bürgermeister Frederick Brütting, der zugleich Vorstand der Energiegenossenschaft ist, freut sich, dass die Genossenschaft realisiert werden konnte. In einer Stadt mit der Größe von Heubach sei es nicht üblich, dass man so etwas mache. Brütting: „Wir wollten nicht warten, bis auf Landes– und Bundesebene Entscheidungen getroffen werden.“
Matthias Hillenbrand von der Raiffeisenbank Rosenstein und ebenfalls im Vorstand der Energiegenossenschaft, äußerte im Pressegespräch die Hoffnung, dass die Beteiligung von Stadt, Raiffeisenbank und etablierten Vereinen für die Menschen eine Motivation ist, sich zu beteiligen. Hier gehe es nicht um die Rendite, sondern darum, eine Idee gut zu finden.
Die Veranstaltung am Dienstag, 24. September, findet um 18 Uhr in der Silberwarenfabrik in Heubach statt. Gastredner wird der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer sein. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tübingen wird er zum Thema „Energiewende vor Ort – auf gut schwäbisch“ sprechen. Alle interessierten Bürger sind hierzu eingeladen.

 

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Vorstellung der Energiegenossenschaft Rosenstein am Dienstag

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Gemeinsam mit den Bürgern Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien und zur Energieeinsparung zu realisieren, ist ein Ziel der Energiegenossenschaft Rosenstein. Am Dienstag, 24. September, wird die Genossenschaft der Öffentlichkeit vorgestellt.

HEUBACH (nb). Die Gründungsversammlung fand bereits am 25. Juli statt. Dass sich alle an den Energieprojekten beteiligen können, war den Verantwortlichen von Anfang an wichtig. Bereits ab einem Geschäftsanteil in Höhe von 100 Euro kann jeder Bürger Mitglied der Energiegenossenschaft werden. Jedes Mitglied – ganz gleich, wie viele Anteile es besitzt – hat eine Stimme; das Risiko ist auf die Einlage begrenzt.
Mit der Photovoltaikanlage auf der Hauptgeschäftsstelle der Raiffeisenbank Rosenstein eG und der Photovoltaikanlage auf der Dorfschenke Buch wurden bereits zwei Projekte verwirklicht. Eine dritte Anlage wird auf dem Hochbehälter „Ried“ installiert; 50 000 Euro werden hierfür von der Stadt Heubach in das Eigentum der Genossenschaft übergehen. Die Raiffeisenbank Rosenstein eG, die Sport– und Dorfgemeinschaft Buch und die Stadt Heubach gehören zu den Initiatoren der Energiegenossenschaft Rosenstein, deren Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Georg Kleiser vom Institut für Energie– und Antriebstechnik, Hochschule Ulm, ist. Die Energiegenossenschaft sei für jeden eine schöne Möglichkeit, sich zu beteiligen. Man könne einen Beitrag zur Eigenversorgung der Stadt leisten, so Kleiser. Auch ist er davon überzeugt, dass die Energiegenossenschaft den Bürgern dabei hilft, sich mit dem Thema erneuerbare Energien auseinanderzusetzen. Kleiser: „Ein schönes Projekt, wie man Bürger zum Klimaschutz hinführen kann.“
Auch Bürgermeister Frederick Brütting, der zugleich Vorstand der Energiegenossenschaft ist, freut sich, dass die Genossenschaft realisiert werden konnte. In einer Stadt mit der Größe von Heubach sei es nicht üblich, dass man so etwas mache. Brütting: „Wir wollten nicht warten, bis auf Landes– und Bundesebene Entscheidungen getroffen werden.“
Matthias Hillenbrand von der Raiffeisenbank Rosenstein und ebenfalls im Vorstand der Energiegenossenschaft, äußerte im Pressegespräch die Hoffnung, dass die Beteiligung von Stadt, Raiffeisenbank und etablierten Vereinen für die Menschen eine Motivation ist, sich zu beteiligen. Hier gehe es nicht um die Rendite, sondern darum, eine Idee gut zu finden.
Die Veranstaltung am Dienstag, 24. September, findet um 18 Uhr in der Silberwarenfabrik in Heubach statt. Gastredner wird der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer sein. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Tübingen wird er zum Thema „Energiewende vor Ort – auf gut schwäbisch“ sprechen. Alle interessierten Bürger sind hierzu eingeladen.

 

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