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Lokalnachrichten

» Ostalb | Donnerstag, 16. Oktober 2014

Eine Woche nach Großbrand in Kerkingen brennt’s immer noch im Silo

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Geradezu unheimlich: Auch eine Woche nach dem gewaltigen Flammeninferno in der Holzbaufirma Ladenburger in Bopfingen-​Kerkingen gibt es noch keine Entwarnung. In einem großen Betonsilo ist ein heimtückischer Schwelbrand ausgebrochen. Außerdem besteht Einsturzgefahr. Die Polizei forscht währenddessen weiter nach der Brandursache und bittet nun sogar alle Schaulustigen um Bereitstellung von Foto– und Videomaterial aus der Anfangsphase des Großbrandes.

Aus Sicherheitsgründen ist nach wie vor die Landesstraße zwischen Kerkingen und Röhlingen gesperrt. Sorge bereitet Feuerwehr, Polizei und Fachfirmen ein großes Betonsilo mit einem Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern, zu zwei Dritteln mit Hobelspänen gefüllt. Beim Großbrand zweier Produktions– und Lagerhallen hatte die Feuerwehr zwar alles daran gesetzt, die Siloanlage abzuschirmen und zu kühlen. Doch war die Hitzestrahlung des bis 1200 Grad heißen Flammeninfernos so stark, dass im Innern des Silos ein Schwelbrand ausgebrochen ist. Ein Statiker schätzt den Betonbau als einsturzgefährdet ein. Zudem besteht die Gefahr, dass es bei einer Öffnung oder Notsprengung des Silos zu einer gewaltigen Staubexplosion kommen könnte. Wie der Bopfinger Feuerwehrkommandant Karl Kurz im beschreibt, werde täglich mit Wärmebildkamera und Messgeräten kontrolliert, wie sich der Schwelbrand entwickle. Weitere Fachberater würden nun hingezogen, um nach einer Strategie zu suchen, wie dem Silobrand endgültig beizukommen sei.
Die Polizei hat im Zuge der Ursachenforschung jetzt einen ungewöhnlichen Aufruf gestartet. Die Ermittler bitten Schaulustige darum, Fotos oder Videos aus der Erstphase des Brandes, der einen Schaden von möglicherweise zehn Millionen Euro angerichtet hat, zur Verfügung zu stellen. Allen ist rätselhaft, warum sich das Feuer so unglaublich schnell hat ausbreiten können. Brandstiftung wird ausgeschlossen, vielmehr wird in Richtung eines technischen Defekts ermittelt.
Wer entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung stellen kann, soll sich unter Tel. 07361/​580130 mit dem Polizeipräsdium Aalen in Verbindung setzen.

 

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