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Lokalnachrichten

» Landesgartenschau | Dienstag, 25. März 2014

Der Kreuztisch: Ein Platz der Begegnung

Galerie (2 Bilder)

Ganz fertig ist er noch nicht. Es fehlt noch ein Segeldach damit man im Sommer nicht in der vollen Sonne sitzen muss. Der Kreuztisch im Landschaftspark in Wetzgau wird der besinnliche Mittelpunkt der Gartenschau. Und auch die Jahre danach soll er Menschen zusammenführen.

„Dieser Ort lädt dazu ein für einen Moment zur Ruhe zu kommen und den Stress der heutigen Zeit zu vergessen“, so Manfred Maile, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, bei der Besichtigung des Tisches.
Für die Gestaltung zeigte sich der Künstler Martin Burchard aus Tübingen verantwortlich. Er konzipierte schon den „Weiterweg“ bei Rotenhar. „In den Städten sind ungefähr 40 Prozent Single. Da war es mir ein Anliegen einen Platz zu schaffen der alle Menschen miteinander verbindet, da der gemeinschaftliche Aspekt immer mehr abnimmt“. Hier sollen sich die Wege der Besucher buchstäblich kreuzen. So komme man zusammen, führe Gespräche und schaffe so Frieden untereinander.
Der Tisch ist für rund 100 Personen gebaut. An jeder Ecke ragt die Tischplatte etwas heraus, damit auch Rollstuhlfahrer ohne Probleme Platz finden. Als Material wurde Douglasie-​Holz verwendet, da es die Vorteile der Fichte und der Tanne vereine: Tiefwurzelnd und robust. Das Holz stammt aus Gschwend und wurde von der Graf von Pückler-​Stiftung gesponsort. „Wir freuen uns, dass der Weiterweg mit dem Lebensweg in Schwäbisch Gmünd nun sein Pendant gefunden hat. Ein Beweis, dass damals ein Nerv getroffen wurde“, äußerte sich Matthias Rebel von der Stiftung. Als Sponsor trat auch Häberle Logistik in Erscheinung. „Wir wollten ein Zeichen setzten“, meint der Geschäftsführer Hans-​Peter Häberle. Der Kreuztisch sei eine großartige Möglichkeit gewesen sich zu engagieren.
Das der Kreuztisch und der Lebensweg überhaupt möglich gemacht wurden, sei auch nur dem Arbeitskreis und der Steuerungsgruppe sowie den Förderern und Entwicklern zu verdanken, die sich mit vollem Eifer für das Projekt engagiert haben, bemerkt Monica Roy-​Greve von der Landesgartenschau GmbH.
„Zuerst wollten wir den Lebensweg rein christlich gestalten. Doch mit der Zeit war es uns ein Bedürfnis einen sinnstiftenden Ort für alle zu schaffen, um über die Grundfragen des Lebens nachzudenken“, so Münsterpfarrer Robert Kloker. An allen sieben Stationen des Weges werden von Montag bis Samstag um 15 Uhr Andachten stattfinden. Der Kreuztisch ist zudem der Veranstaltungsort für die Programmreihe „Dialoge zwischen Himmel und Erde“. In regelmäßigen Abständen werden um 16 Uhr Gespräche und Interviews mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geführt. Die Gespräche dauern etwa 30 bis 45 Minuten. Im Zentrum stehen unter anderem die Fragen nach dem Sinn des Lebens und wie man ein Stück „Himmel“ in seinen Alltag integrieren kann.
Auch Manfred Maile bedankte sich bei allen Förderern des Lebenweges und des Kreuztisches. Er merkte noch einmal an, dass nun die Tore für den Himmelsgarten geschlossen seien. Man hätte mittlerweile so viele Attraktionen, dass es schade wäre, wenn man die Überraschung bis zum Eröffnung verderben würde. Auch den Kreuztisch könne man erst wieder ab dem 30. April bewundern, wenn um 14 Uhr die Tore geöffnet werden.
 

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Ganz fertig ist er noch nicht. Es fehlt noch ein Segeldach damit man im Sommer nicht in der vollen Sonne sitzen muss. Der Kreuztisch im Landschaftspark in Wetzgau wird der besinnliche Mittelpunkt der Gartenschau. Und auch die Jahre danach soll er Menschen zusammenführen.

„Dieser Ort lädt dazu ein für einen Moment zur Ruhe zu kommen und den Stress der heutigen Zeit zu vergessen“, so Manfred Maile, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, bei der Besichtigung des Tisches.
Für die Gestaltung zeigte sich der Künstler Martin Burchard aus Tübingen verantwortlich. Er konzipierte schon den „Weiterweg“ bei Rotenhar. „In den Städten sind ungefähr 40 Prozent Single. Da war es mir ein Anliegen einen Platz zu schaffen der alle Menschen miteinander verbindet, da der gemeinschaftliche Aspekt immer mehr abnimmt“. Hier sollen sich die Wege der Besucher buchstäblich kreuzen. So komme man zusammen, führe Gespräche und schaffe so Frieden untereinander.
Der Tisch ist für rund 100 Personen gebaut. An jeder Ecke ragt die Tischplatte etwas heraus, damit auch Rollstuhlfahrer ohne Probleme Platz finden. Als Material wurde Douglasie-​Holz verwendet, da es die Vorteile der Fichte und der Tanne vereine: Tiefwurzelnd und robust. Das Holz stammt aus Gschwend und wurde von der Graf von Pückler-​Stiftung gesponsort. „Wir freuen uns, dass der Weiterweg mit dem Lebensweg in Schwäbisch Gmünd nun sein Pendant gefunden hat. Ein Beweis, dass damals ein Nerv getroffen wurde“, äußerte sich Matthias Rebel von der Stiftung. Als Sponsor trat auch Häberle Logistik in Erscheinung. „Wir wollten ein Zeichen setzten“, meint der Geschäftsführer Hans-​Peter Häberle. Der Kreuztisch sei eine großartige Möglichkeit gewesen sich zu engagieren.
Das der Kreuztisch und der Lebensweg überhaupt möglich gemacht wurden, sei auch nur dem Arbeitskreis und der Steuerungsgruppe sowie den Förderern und Entwicklern zu verdanken, die sich mit vollem Eifer für das Projekt engagiert haben, bemerkt Monica Roy-​Greve von der Landesgartenschau GmbH.
„Zuerst wollten wir den Lebensweg rein christlich gestalten. Doch mit der Zeit war es uns ein Bedürfnis einen sinnstiftenden Ort für alle zu schaffen, um über die Grundfragen des Lebens nachzudenken“, so Münsterpfarrer Robert Kloker. An allen sieben Stationen des Weges werden von Montag bis Samstag um 15 Uhr Andachten stattfinden. Der Kreuztisch ist zudem der Veranstaltungsort für die Programmreihe „Dialoge zwischen Himmel und Erde“. In regelmäßigen Abständen werden um 16 Uhr Gespräche und Interviews mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geführt. Die Gespräche dauern etwa 30 bis 45 Minuten. Im Zentrum stehen unter anderem die Fragen nach dem Sinn des Lebens und wie man ein Stück „Himmel“ in seinen Alltag integrieren kann.
Auch Manfred Maile bedankte sich bei allen Förderern des Lebenweges und des Kreuztisches. Er merkte noch einmal an, dass nun die Tore für den Himmelsgarten geschlossen seien. Man hätte mittlerweile so viele Attraktionen, dass es schade wäre, wenn man die Überraschung bis zum Eröffnung verderben würde. Auch den Kreuztisch könne man erst wieder ab dem 30. April bewundern, wenn um 14 Uhr die Tore geöffnet werden.
 

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