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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 27. April 2014

Forum Gold und Silber: Zeichen für Gmünd und Ostalbkreis

Galerie (12 Bilder)

Ein starkes und selbstbewusstes Statement für Schwäbisch Gmünd, seine Geschichte und Gegenwart, will das Forum Gold– und Silber sein. Am Samstag wurde es eröffnet. Hunderte von gold– und silberfarbenen Luftballons stiegen in den Himmel.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die geladenen Gäste hatten sie losgelassen. Wohin die Ballons auch fliegen, die an ihnen hängenden Zettel sollen von Schwäbisch Gmünd und der Landesgartenschau künden. Bauherren sind eine Gemeinschaft aus dem Architekten Cemal Isin, dem Unternehmer Gerhard Grimminger und dem Edelmetallverband, dessen Vorsitzender Sven Moeller, in dem Gebäude „ein deutliches Signal für die Edelmetallbranche in Gmünd und ein Aushängeschild für die Stadt“ sieht.
Der Edelmetallverband wird auf Dauer die oberste Etage belegen. Der Ostalbkreis mietet das Haus für die Zeit der Landesgartenschau an und präsentiert darin die Region, seine Wirtschaft, seine Menschen, seine Kultur. Nach der Gartenschau erfolgt der Endausbau nach den Wünschen künftiger Mieter, die ab 2015 einziehen werden. Mit den noch offenen Etagen bildet der Kubus unter der schimmernden Fassade so lange eine ideale Präsentationsfläche.
Landrat Klaus Pavel begrüßte viel Prominenz, darunter neun Abgeordnete aus Bundes– und Landtag, frühere wie gegenwärtige. Auch Pavels Vorgänger waren anwesend: Gustav Wabro, der erste Landrat des Ostalbkreises, und Diethelm Winter. Ferner Stadträte und natürlich die Vertreter der Unternehmen und Institutionen, die sich im Forum Gold und Silber präsentieren. „Wir wollen den Besuchern zeigen, was hinter dem Ostalbkreis steckt – 300 000 Menschen, ein Lebens– und Wirtschaftsraum, der gut dasteht, der innovativ ist und, von der B 29 abgesehen, gut erschlossen ist.“ Ein Pavillon, so der Landrat, wäre zu wenig gewesen. Außerdem wolle der Kreis Gmünd unterstützen: Wir sind eine starke kommunale Familie.“ Als „Symbol für Raffinesse und Wagemut“ beschrieb OB Richard Arnold das Forum. Lange habe es so ausgesehen, als könne das Grundstück nicht in die Gartenschau integriert werden. Doch es sei mit Beharrlichkeit gelungen, etwas Besonderes an dieser Stelle zu schaffen, das mit den 850 Öffnungen in der Fassade an die 850-​jährige Geschichte Gmünds erinnert, an die Gold– und Silbertradition, „und das für die ganze Region steht. Unser Landkreis ist stark durch seine Vielfalt.“ Zu einem solchen Bauwerk habe Mut gehört, zu danken sei dem Architekten und den Investoren, die ihn bewiesen hätten.
Das Gebäude folge in seiner klaren Struktur dem Bauhaus-​Gedanken, sagte Architekt Cemal Isin. „Aber wir suchten das Mehr in dem Gebäude.“ Ein Weinglas sei ein Weinglas, aber es sei auch feminin. In Häusern stecke Erinnerung und Sprache. Die vorgesetzte Fassade sei ein Gewand, es nehme Motive aus der Edelmetallverarbeitung auf, so den Facettenschliff von Edelsteinen im Ganzen und von Schmuckformen in den Fassadentafeln. Von den neuen Durch– und Ausblicken auf die Stadt, deren Gebäude wie in Goldrahmen erscheinen, konnten sich die Besucher in einem ersten Rundgang ebenso überzeugen wie von dem Optimismus, mit dem sich hier der Ostalbkreis in seiner ganzen Vielfalt zeigt.
 

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Ein starkes und selbstbewusstes Statement für Schwäbisch Gmünd, seine Geschichte und Gegenwart, will das Forum Gold– und Silber sein. Am Samstag wurde es eröffnet. Hunderte von gold– und silberfarbenen Luftballons stiegen in den Himmel.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die geladenen Gäste hatten sie losgelassen. Wohin die Ballons auch fliegen, die an ihnen hängenden Zettel sollen von Schwäbisch Gmünd und der Landesgartenschau künden. Bauherren sind eine Gemeinschaft aus dem Architekten Cemal Isin, dem Unternehmer Gerhard Grimminger und dem Edelmetallverband, dessen Vorsitzender Sven Moeller, in dem Gebäude „ein deutliches Signal für die Edelmetallbranche in Gmünd und ein Aushängeschild für die Stadt“ sieht.
Der Edelmetallverband wird auf Dauer die oberste Etage belegen. Der Ostalbkreis mietet das Haus für die Zeit der Landesgartenschau an und präsentiert darin die Region, seine Wirtschaft, seine Menschen, seine Kultur. Nach der Gartenschau erfolgt der Endausbau nach den Wünschen künftiger Mieter, die ab 2015 einziehen werden. Mit den noch offenen Etagen bildet der Kubus unter der schimmernden Fassade so lange eine ideale Präsentationsfläche.
Landrat Klaus Pavel begrüßte viel Prominenz, darunter neun Abgeordnete aus Bundes– und Landtag, frühere wie gegenwärtige. Auch Pavels Vorgänger waren anwesend: Gustav Wabro, der erste Landrat des Ostalbkreises, und Diethelm Winter. Ferner Stadträte und natürlich die Vertreter der Unternehmen und Institutionen, die sich im Forum Gold und Silber präsentieren. „Wir wollen den Besuchern zeigen, was hinter dem Ostalbkreis steckt – 300 000 Menschen, ein Lebens– und Wirtschaftsraum, der gut dasteht, der innovativ ist und, von der B 29 abgesehen, gut erschlossen ist.“ Ein Pavillon, so der Landrat, wäre zu wenig gewesen. Außerdem wolle der Kreis Gmünd unterstützen: Wir sind eine starke kommunale Familie.“ Als „Symbol für Raffinesse und Wagemut“ beschrieb OB Richard Arnold das Forum. Lange habe es so ausgesehen, als könne das Grundstück nicht in die Gartenschau integriert werden. Doch es sei mit Beharrlichkeit gelungen, etwas Besonderes an dieser Stelle zu schaffen, das mit den 850 Öffnungen in der Fassade an die 850-​jährige Geschichte Gmünds erinnert, an die Gold– und Silbertradition, „und das für die ganze Region steht. Unser Landkreis ist stark durch seine Vielfalt.“ Zu einem solchen Bauwerk habe Mut gehört, zu danken sei dem Architekten und den Investoren, die ihn bewiesen hätten.
Das Gebäude folge in seiner klaren Struktur dem Bauhaus-​Gedanken, sagte Architekt Cemal Isin. „Aber wir suchten das Mehr in dem Gebäude.“ Ein Weinglas sei ein Weinglas, aber es sei auch feminin. In Häusern stecke Erinnerung und Sprache. Die vorgesetzte Fassade sei ein Gewand, es nehme Motive aus der Edelmetallverarbeitung auf, so den Facettenschliff von Edelsteinen im Ganzen und von Schmuckformen in den Fassadentafeln. Von den neuen Durch– und Ausblicken auf die Stadt, deren Gebäude wie in Goldrahmen erscheinen, konnten sich die Besucher in einem ersten Rundgang ebenso überzeugen wie von dem Optimismus, mit dem sich hier der Ostalbkreis in seiner ganzen Vielfalt zeigt.
 

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