Sonntag, 26. Juni 2016

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» Sport | Samstag, 17. Mai 2014

Volleyball: Nationalspieler Simon Tischer will nach seiner Knie-​Operation wieder in fünf Monaten auf dem Feld stehen

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Wenn die Nationalmannschaft in der Weltliga und bei der WM in Polen auf die besten Volleyballnationen trifft, schuftet er in Lyon für sein Comeback: Simon Tischer aus Schwäbisch Gmünd muss nach seiner Knie-​Operation „den Sommer opfern, dass ich noch ein paar Jahre spielen kann.“

 
Knapp drei Wochen ist es mittlerweile her, als sich Simon Tischer in Lyon von einem renommierten französischen Kniechirurgen operieren ließ. „Die Patellasehnen war chronisch entzündet, was bei Volleyballspielern nicht ungewöhnlich ist“, erklärt der 32-​Jährige, warum er um diesen Eingriff nicht umhin kam. „Langfristig ist das die sinnvollste Lösung, wenn mir dadurch auch einige Monate verloren gehen. Ich muss den Sommer opfern, dass ich noch ein paar Jahre auf diesem hohem Niveau weiterspielen kann.“
Gerade in diesen Sommermonaten ist sein Ausfall so schade, weil die deutsche Nationalmannschaft in der Weltliga und bei der Weltmeisterschaft (vom 30. August bis 21. September in Polen) Großes vor hat. Die großen Volleyballnationen wie Russland, Brasilien, Bulgarien, Italien oder Kuba möchte man nicht nur ärgern, sondern auch schlagen. „Bei der WM ist eine Medaille das Ziel. Das ist zwar einerseits ambitioniert, andererseits aber realistisch, weil wir viele Spieler auf Weltklasseniveau haben und nun den nächsten Schritt gehen wollen.“
Bewegen könne er sich relativ normal. Wenngleich extreme Beugungen noch ein Problem darstellten, seien kleinere Fortschritte bereits erkennbar. Schritt für Schritt arbeitet er Tag für Tag in der Reha in Lyon auf sein Comeback hin. Tischer ist sich allerdings darüber bewusst, dass ihm ein recht langer Weg bevorsteht, ehe er wieder als Zuspieler für seinen Verein ASUL Lyon Volley auf dem Feld stehen kann. „Ich werde nix überstürzen und rechne damit, bis in fünf Monaten in Wettkampfform sein zu können.“
Um wieder pünktlich fit zu sein, wenn die neue Saison losgeht. Seinen Wechsel nach Frankreich vor einem guten Jahr hat Simon Tischer keineswegs bereut, obwohl sportlich nicht alles rund lief beim Aufsteiger. Lyon rangiert in der Abschlusstabelle auf dem zehnten Platz, der Klassenerhalt in der 14 Mannschaften umfassenden Liga war ein hartes Stück Arbeit. „Es war eine Berg– und Talfahrt mit zwei verschiedenen Saisonhälften“, rekapituliert Simon Tischer. „In der Hinrunde waren wir vom Verletzungspech verfolgt. Da sah es sehr schlecht aus, wir standen auf dem letzten Platz.“ Auch Tischer fiel wegen einer Kapselverletzung am Daumen sieben Wochen lang aus. „In der Rückrunde waren dann alle Leistungsträger wieder einsatzbereit. Als Drittbester konnten wir unser wahres Potenzial zeigen.“
Ob Simon Tischer für ASUL Lyon Volley und in Frankreich weiterhin aktiv sein wird, entscheidet sich vermutlich schon in den nächsten Tagen. Sein Einjahresvertrag läuft aus, weshalb er sich momentan in Verhandlungen befindet. Erster Ansprechpartner ist und bleibt jedoch sein aktueller Arbeitgeber. „Vom Verein gibt es positive Signale“, so Tischer über die ersten Gespräche. „Ich habe aber auch noch andere Optionen.“

 

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Volleyball: Nationalspieler Simon Tischer will nach seiner Knie-​Operation wieder in fünf Monaten auf dem Feld stehen

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Wenn die Nationalmannschaft in der Weltliga und bei der WM in Polen auf die besten Volleyballnationen trifft, schuftet er in Lyon für sein Comeback: Simon Tischer aus Schwäbisch Gmünd muss nach seiner Knie-​Operation „den Sommer opfern, dass ich noch ein paar Jahre spielen kann.“

 
Knapp drei Wochen ist es mittlerweile her, als sich Simon Tischer in Lyon von einem renommierten französischen Kniechirurgen operieren ließ. „Die Patellasehnen war chronisch entzündet, was bei Volleyballspielern nicht ungewöhnlich ist“, erklärt der 32-​Jährige, warum er um diesen Eingriff nicht umhin kam. „Langfristig ist das die sinnvollste Lösung, wenn mir dadurch auch einige Monate verloren gehen. Ich muss den Sommer opfern, dass ich noch ein paar Jahre auf diesem hohem Niveau weiterspielen kann.“
Gerade in diesen Sommermonaten ist sein Ausfall so schade, weil die deutsche Nationalmannschaft in der Weltliga und bei der Weltmeisterschaft (vom 30. August bis 21. September in Polen) Großes vor hat. Die großen Volleyballnationen wie Russland, Brasilien, Bulgarien, Italien oder Kuba möchte man nicht nur ärgern, sondern auch schlagen. „Bei der WM ist eine Medaille das Ziel. Das ist zwar einerseits ambitioniert, andererseits aber realistisch, weil wir viele Spieler auf Weltklasseniveau haben und nun den nächsten Schritt gehen wollen.“
Bewegen könne er sich relativ normal. Wenngleich extreme Beugungen noch ein Problem darstellten, seien kleinere Fortschritte bereits erkennbar. Schritt für Schritt arbeitet er Tag für Tag in der Reha in Lyon auf sein Comeback hin. Tischer ist sich allerdings darüber bewusst, dass ihm ein recht langer Weg bevorsteht, ehe er wieder als Zuspieler für seinen Verein ASUL Lyon Volley auf dem Feld stehen kann. „Ich werde nix überstürzen und rechne damit, bis in fünf Monaten in Wettkampfform sein zu können.“
Um wieder pünktlich fit zu sein, wenn die neue Saison losgeht. Seinen Wechsel nach Frankreich vor einem guten Jahr hat Simon Tischer keineswegs bereut, obwohl sportlich nicht alles rund lief beim Aufsteiger. Lyon rangiert in der Abschlusstabelle auf dem zehnten Platz, der Klassenerhalt in der 14 Mannschaften umfassenden Liga war ein hartes Stück Arbeit. „Es war eine Berg– und Talfahrt mit zwei verschiedenen Saisonhälften“, rekapituliert Simon Tischer. „In der Hinrunde waren wir vom Verletzungspech verfolgt. Da sah es sehr schlecht aus, wir standen auf dem letzten Platz.“ Auch Tischer fiel wegen einer Kapselverletzung am Daumen sieben Wochen lang aus. „In der Rückrunde waren dann alle Leistungsträger wieder einsatzbereit. Als Drittbester konnten wir unser wahres Potenzial zeigen.“
Ob Simon Tischer für ASUL Lyon Volley und in Frankreich weiterhin aktiv sein wird, entscheidet sich vermutlich schon in den nächsten Tagen. Sein Einjahresvertrag läuft aus, weshalb er sich momentan in Verhandlungen befindet. Erster Ansprechpartner ist und bleibt jedoch sein aktueller Arbeitgeber. „Vom Verein gibt es positive Signale“, so Tischer über die ersten Gespräche. „Ich habe aber auch noch andere Optionen.“