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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 19. Juni 2014

Fronleichnamsfest im Zeichen der Landesgartenschau

Galerie (6 Bilder)

Wohl nur selten konnte man eine solche große und prächtige Prozession am Fronleichnamsfest sehen, wie gestern. Und entsprechend groß war auch die Schar der Zuschauer.

Von Dietrich Kossien
SCHWÄBISCH GMÜND. Begonnen hatte das Fest, das dieses Jahr ganz im Zeichen der Landesgartenschau stand, am frühen Morgen mit dem festlichen Gottesdienst im Heiligkreuzmünster, in dem Münsterpfarrer Robert Kloker die Predigt hielt. Verschönt wurde der Gottesdienst durch das Mitwirken der vereinigten Chöre vom Münster, von St. Franziskus, St. Michael, den Michael-​Chorknaben und den Münsterspatzen unter der Leitung von Stephan Beck. Auch heuer waren wieder die muttersprachlichen Gemeinden, die kroatische Gemeinde, die polnische Gemeinde und die italienische Gemeinde dabei. Aus Anlass der Gartenschau hatte dieses Jahr die Gemeinde St. Michael auf ihre eigene Prozession verzichtet und sich ebenfalls an der gemeinsamen Prozession beteiligt.
In der Predigt ging der Münsterpfarrer auf Jesus Christus als das wahre Brot ein, das vom Himmel herabgekommen ist, so wie es im Johannesevangelium beschrieben ist. So gebe es nicht nur den leiblichen Hunger, sondern auch den Hunger nach Sinn, Erfüllung, Liebe. In Jesus Christus fänden wir diese Nahrung. Das wolle man an diesem Tag auf die Straßen und Plätze unserer Stadt tragen und sogar auf die Landesgartenschau. Damit werde deutlich gemacht, dass wir ihn, Jesus Christus, lebensnotwendig brauchen.
Nach dem Gottesdienst formierte sich der Zug der Prozession unter Vorantritt der MV–Stadtkapelle unter Leitung von Andreas Kittel auf dem Münsterplatz und zog von dort über die Bocksgasse zum Altar am Kroatenkreuz an St. Ludwig. Dort hatte das Haus St. Ludwig zusammen mit der Gemeindereferentin Ilse Richler die Station vorbereitet. Nach Liedern und Gebet zog die lange Prozession weiter zum Fünf-​Knopf-​Turm, wo die italienische Gemeinde für die Gestaltung des Blumenteppichs zuständig war.
Dort wurde darauf hingewiesen, dass nach dem Motto der Landesgartenschau zwischen Himmel und Erde viele unterwegs seien. Sie alle aber würden von Gott getragen. Von dort aus ging die eindrucksvolle Prozession am Schluss mit der Kolpingkapelle unter Leitung von Udo Penz weiter zum Forum der Landesgartenschau, wo zum Ende der Prozession auch der eucharistische Segen stattfand.
Dort gab es dann zum gemütlichen Abschluss statt des sonst üblichen Gemeindefestes einen Umtrunk mit Leberkäsewecken und einem Platzkonzert der Stadtkapelle.
 

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Wohl nur selten konnte man eine solche große und prächtige Prozession am Fronleichnamsfest sehen, wie gestern. Und entsprechend groß war auch die Schar der Zuschauer.

Von Dietrich Kossien
SCHWÄBISCH GMÜND. Begonnen hatte das Fest, das dieses Jahr ganz im Zeichen der Landesgartenschau stand, am frühen Morgen mit dem festlichen Gottesdienst im Heiligkreuzmünster, in dem Münsterpfarrer Robert Kloker die Predigt hielt. Verschönt wurde der Gottesdienst durch das Mitwirken der vereinigten Chöre vom Münster, von St. Franziskus, St. Michael, den Michael-​Chorknaben und den Münsterspatzen unter der Leitung von Stephan Beck. Auch heuer waren wieder die muttersprachlichen Gemeinden, die kroatische Gemeinde, die polnische Gemeinde und die italienische Gemeinde dabei. Aus Anlass der Gartenschau hatte dieses Jahr die Gemeinde St. Michael auf ihre eigene Prozession verzichtet und sich ebenfalls an der gemeinsamen Prozession beteiligt.
In der Predigt ging der Münsterpfarrer auf Jesus Christus als das wahre Brot ein, das vom Himmel herabgekommen ist, so wie es im Johannesevangelium beschrieben ist. So gebe es nicht nur den leiblichen Hunger, sondern auch den Hunger nach Sinn, Erfüllung, Liebe. In Jesus Christus fänden wir diese Nahrung. Das wolle man an diesem Tag auf die Straßen und Plätze unserer Stadt tragen und sogar auf die Landesgartenschau. Damit werde deutlich gemacht, dass wir ihn, Jesus Christus, lebensnotwendig brauchen.
Nach dem Gottesdienst formierte sich der Zug der Prozession unter Vorantritt der MV–Stadtkapelle unter Leitung von Andreas Kittel auf dem Münsterplatz und zog von dort über die Bocksgasse zum Altar am Kroatenkreuz an St. Ludwig. Dort hatte das Haus St. Ludwig zusammen mit der Gemeindereferentin Ilse Richler die Station vorbereitet. Nach Liedern und Gebet zog die lange Prozession weiter zum Fünf-​Knopf-​Turm, wo die italienische Gemeinde für die Gestaltung des Blumenteppichs zuständig war.
Dort wurde darauf hingewiesen, dass nach dem Motto der Landesgartenschau zwischen Himmel und Erde viele unterwegs seien. Sie alle aber würden von Gott getragen. Von dort aus ging die eindrucksvolle Prozession am Schluss mit der Kolpingkapelle unter Leitung von Udo Penz weiter zum Forum der Landesgartenschau, wo zum Ende der Prozession auch der eucharistische Segen stattfand.
Dort gab es dann zum gemütlichen Abschluss statt des sonst üblichen Gemeindefestes einen Umtrunk mit Leberkäsewecken und einem Platzkonzert der Stadtkapelle.
 

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