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Lokalnachrichten

» Sport | Dienstag, 03. Juni 2014

Rekordsprung von Dorina Baiker: Vier Meter

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Das war der Knaller für die Athleten der LG Staufen beim 11. Internationalen Lauf– und Sprung-​Meeting in Rechberghausen: Stabhochspringerin Dorina Baiker überwand erstmals die begehrte Vier-​Meter-​Marke und näherte sich damit der U-​20-​WM-​Norm bis auf fünf Zentimeter.

Ihr eigener Kreisrekord von 3,91 m wurde somit nur drei Wochen alt. Mit der DM-​Norm von 3,60 m hat die baden-​württembergische Juniorenmeisterin schon lange kein Problem mehr. Ihr Vater und Trainer Gerald Baiker konstatierte: „Der Anlauf war jetzt schon wesentlich sicherer als noch in Bönnigheim.“ Bis zum vergangenen Wochenende war nur eine gleichaltrige Deutsche mit 4,01 m besser. Und der DLV kann zwei Stabhochspringerinnen zu den U-​20-​Weltmeisterschaften ins US-​Leichtathletik-​Mekka nach Eugene schicken. Da darf die Waldstetterin schon ein wenig träumen.
Dauerkonkurrentin Annabelle Haas (TSV Riederich) musste sich mit 3,50 m wie üblich mit Platz zwei begnügen. In der Frauenklasse verbesserte sich Rebecca Konold über 100 m Hürden von 14,85 auf starke 14,71 Sekunden. Auch im Weitsprung war die württembergische Fünfkampf-​Hallenmeisterin mit ihren 5,40 m nicht zu schlagen.
Bei der weiblichen Jugend U 18 steigerte sich die sehr trainingsfleißige Inka Hilsenbek im 100-​m-​Lauf (Vierte) um acht Hundertstel auf 13,77 Sekunden. Im Weitsprung kam sie als Dritte mit 4,93 m dicht an ihre Bestmarke heran. Außerdem übertraf der Neuzugang im Speerwerfen (Zweite) mit prächtigen 35,71 m seinen Hausrekord gleich um mehr als acht Meter, was für einen Erfolg versprechenden Versuch im Siebenkampf spräche.
Auch Melissa Lehnert kommt immer mehr in Fahrt. Sie gewann den Vorlauf über 100 m Hürden in 15,26 Sekunden und erzielte als Finalsiegerin mit 15,03 (bisher 15,25) Sekunden eine neue Bestzeit.
Dass bei der männlichen Jugend U 18 Dominik Denning bei seinen Siegen im Hürdensprint mit 14,86 (Vorlauf) und 14,78 (Endlauf) Sekunden nicht schneller war, lag zum einen an der frühen Startzeit (9.30 Uhr) als auch an einer Konkurrenz, die ihm nicht gewachsen gewesen war. Die DM-​Norm (14,70) hat der Lauterner aber ohnehin schon abgehakt.

 

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