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» Sport | Donnerstag, 28. August 2014

Fußball, 2. Bundesliga: Jürgen Gjasula trainiert beim VfR Aalen mit und hinterlässt guten Eindruck

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Es scheint sich doch noch etwas zu tun in diesem Sommertransferfenster beim VfR. Der kurzfristige Wechsel von Jürgen Mössmer zum 1. FC Nürnberg nach zwei gespielten Partien in der 2. Fußball-​Bundesliga hinterlässt wohl doch eine größere Lücke in den Planungen in Aalen, als bislang befürchtet.

Seit Mittwoch trainiert der Deutsch-​Albaner Jürgen Gjasula beim VfR mit. Zuletzt war er in der ersten bulgarischen Liga bei Litex Lovetch unter Vertrag. Auf seinen Wunsch hin wurde dieser aufgelöst. Scouting war für den vereinslosen Akteur nicht nötig, Gjasula ist auf die Aalener zugekommen. So unbekannt scheint der VfR in seinem nun dritten Jahr in der 2. Liga mittlerweile nicht mehr zu sein.
Seine ersten Schritte im Profifußball hat Gjasula jedoch beim SC Freiburg gemacht. Mit 17 Jahren nahm in der damalige Trainer Volker Finke 2004 bei den Profis auf. Dort war er im Kader mit dem heutigen Torwarttrainer Timo Reus, der damals hinter Richard Golz im Tor der Breisgauer stand. Der 1. FC Kaiserslautern, damals in der Bundesliga, nahm ihn anschließend unter Vertrag. Im Fußball-​Oberhaus absolvierte er immerhin sieben Partien. Danach wechselte Gjasula relativ häufig die Vereine. Über St. Gallen ging es zum FC Basel. Dann heuerte er beim FSV Frankfurt an, wo er zwei Jahre aktiv war, um dann zum Ligakonkurrenten MSV Duisburg zu wechseln. In Frankfurt spielte Gjasula unter anderem mit dem ehemaligen Aalener Publikumsliebling Cidimar da Silva zusammen. In Duisburg spielte er schließlich zwei Jahre.
2012 wurde bei dem Profi eine Herzmuskelerkrankung festgestellt, die ihn ein halbes Jahr außer Gefecht setzte. Sein Comeback konnte er noch in Duisburg geben, nach dem MSV-​Zwangsabsteig wechselte er schließlich nach Bulgarien. Die Statistik des 28-​Jährigen liest sich beeindruckend.
Neben seinen Bundesligaeinsätzen hat er unter anderem 98 Zweitligaeinsätze und 107 Mal in der Schweizer Super-​League, der Bundesliga des Nachbarlands, gespielt. In der Champions League durfte Gjasula ebenfalls schon vor den Ball treten. Aalens Trainer Ruthenbeck hat sich am Dienstag zu einem ersten Gespräch mit dem Mittelfeldakteur in Offenbach getroffen.
Dabei hat der Profi scheinbar ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen. Nach dem Training sagte Ruthenbeck: „Das ist ein Spieler mit einer sehr guten Passqualität und tollem Spielverständnis.“ Das klingt vielversprechend. Ferdinand Meidert, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VfR, wollte diese Personalie nicht kommentieren. Doch selbst, wenn eine Gjasula-​Verpflichtung noch scheitern sollte: Aalen wird sich aller Voraussicht nach noch einen Spieler im August angeln.

 

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Es scheint sich doch noch etwas zu tun in diesem Sommertransferfenster beim VfR. Der kurzfristige Wechsel von Jürgen Mössmer zum 1. FC Nürnberg nach zwei gespielten Partien in der 2. Fußball-​Bundesliga hinterlässt wohl doch eine größere Lücke in den Planungen in Aalen, als bislang befürchtet.

Seit Mittwoch trainiert der Deutsch-​Albaner Jürgen Gjasula beim VfR mit. Zuletzt war er in der ersten bulgarischen Liga bei Litex Lovetch unter Vertrag. Auf seinen Wunsch hin wurde dieser aufgelöst. Scouting war für den vereinslosen Akteur nicht nötig, Gjasula ist auf die Aalener zugekommen. So unbekannt scheint der VfR in seinem nun dritten Jahr in der 2. Liga mittlerweile nicht mehr zu sein.
Seine ersten Schritte im Profifußball hat Gjasula jedoch beim SC Freiburg gemacht. Mit 17 Jahren nahm in der damalige Trainer Volker Finke 2004 bei den Profis auf. Dort war er im Kader mit dem heutigen Torwarttrainer Timo Reus, der damals hinter Richard Golz im Tor der Breisgauer stand. Der 1. FC Kaiserslautern, damals in der Bundesliga, nahm ihn anschließend unter Vertrag. Im Fußball-​Oberhaus absolvierte er immerhin sieben Partien. Danach wechselte Gjasula relativ häufig die Vereine. Über St. Gallen ging es zum FC Basel. Dann heuerte er beim FSV Frankfurt an, wo er zwei Jahre aktiv war, um dann zum Ligakonkurrenten MSV Duisburg zu wechseln. In Frankfurt spielte Gjasula unter anderem mit dem ehemaligen Aalener Publikumsliebling Cidimar da Silva zusammen. In Duisburg spielte er schließlich zwei Jahre.
2012 wurde bei dem Profi eine Herzmuskelerkrankung festgestellt, die ihn ein halbes Jahr außer Gefecht setzte. Sein Comeback konnte er noch in Duisburg geben, nach dem MSV-​Zwangsabsteig wechselte er schließlich nach Bulgarien. Die Statistik des 28-​Jährigen liest sich beeindruckend.
Neben seinen Bundesligaeinsätzen hat er unter anderem 98 Zweitligaeinsätze und 107 Mal in der Schweizer Super-​League, der Bundesliga des Nachbarlands, gespielt. In der Champions League durfte Gjasula ebenfalls schon vor den Ball treten. Aalens Trainer Ruthenbeck hat sich am Dienstag zu einem ersten Gespräch mit dem Mittelfeldakteur in Offenbach getroffen.
Dabei hat der Profi scheinbar ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen. Nach dem Training sagte Ruthenbeck: „Das ist ein Spieler mit einer sehr guten Passqualität und tollem Spielverständnis.“ Das klingt vielversprechend. Ferdinand Meidert, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VfR, wollte diese Personalie nicht kommentieren. Doch selbst, wenn eine Gjasula-​Verpflichtung noch scheitern sollte: Aalen wird sich aller Voraussicht nach noch einen Spieler im August angeln.

 

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