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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 23. Mai 2015

Geisterfahrerin auf der B29 bei Lorch verursacht furchtbaren Unfall mit zwei Todesopfern

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Ein katastrophaler Verkehrsunfall hat am Samstag auf der B 29 nahe der Anschlussstelle Lorch-​Ost zwei Menschenleben gefordert. Der Wagen einer 86-​jährigen Geisterfahrerin war frontal mit dem Auto eines 22 Jahre alten Mannes zusammengeprallt.

LORCH (ml/​pp). Wie die Verkehrspolizei ermittelte, muss die 86-​jährige Frau gegen 12.55 Uhr zunächst korrekt in Richtung Stuttgart auf die Bundesstraße eingefahren sein. Noch auf dem Beschleunigungsstreifen habe sie ihren silberfarbenen VW Passat jedoch angehalten und gewendet.
Die Geisterfahrt in Richtung Schwäbisch Gmünd währte dann nur etwa 700 Meter. Dann prallte der VW frontal mit dem BMW eines 22-​Jährigen Stuttgarters zusammen, der ordnungsgemäß in Richtung Stuttgart unterwegs war.
Der VW Passat wurde durch den Aufprall auf die Mittelleitplanke geschleudert. Den eintreffenden Rettungskräften bot sich ein schreckliches Bild. Beide Fahrer konnten von den Helfern der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten und mit der Seilwinde des Lorcher Rüstwagens nur noch tot aus den Fahrzeugwracks geborgen werden.
Die Feuerwehren Lorch und Schwäbisch Gmünd waren mit 14 Mann im Einsatz. Vier Notärzte, zwei Helfer des Kriseninterventionsteams und 17 Rettungskräfte des Roten Kreuzes befanden sich an der Unfallstelle. Die beiden angeforderten Rettungshubschrauber brachen ihren Anflug wieder ab.
Das Polizeipräsidium Aalen war mit insgesamt sechs Streifen zur Stauabsicherung und Verkehrsunfallaufnahme im Einsatz. Die B 29 in Fahrtrichtung Stuttgart war bis 16.15 Uhr voll gesperrt und im Anschluss lediglich einspurig befahrbar. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag an.
Es bildete sich im regen Pfingst-​Reiseverkehr ein etwa zehn Kilometer langer Rückstau, der zeitweise bis zum Einhorntunnel Schwäbisch Gmünd reichte.
Die Verkehrspolizei wäre für weitere Zeugenaussagen dankbar. Wem ist der silberfarbene VW Passat mit der Fahrerin vor dem Unfall aufgefallen und wer kann zum Unfallhergang Angaben machen? Zeugen sollten sich unter der Telefonnummer 0 79 04/​9 42 60 melden.
Kaum verwunderlich ist, dass sich angesichts dieses katastrophal ausgegangenen Unfalls – und eines Frontalzusammenstoßes, den einen Tag zuvor ein 85-​Jähriger auf der B 19 bei Oberkochen verursacht hatte – in den sozialen Netzwerken mehrere Beiträge mit der Frage nach der Fahrtüchtigkeit von Senioren beschäftigen. Während die einen regelmäßige Überprüfungen ab einem bestimmten Alter fordern, wie sie in manch anderen Staaten die Regel sind, machen andere darauf aufmerksam, dass viele ältere Autofahrer souveräner unterwegs sind, als manch junger Pkw-​Lenker.
 

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