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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 21. Februar 2016

Wohnungsbrand: Gaskocher explodierte

Galerie (1 Bild)

Ein explodierender Gas-​Campingkocher war die Ursache des Wohnungsbrandes in der Weißensteiner Straße am Freitagabend. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurück.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Nur die Inhaberin der Erdgeschosswohnung, in welcher der Brand ausgebrochen war, konnte nicht zurückkehren. Die 48-​Jährige kam in eine Notunterkunft. Der Brand war gegen 21.45 Uhr ausgebrochen (die RZ berichtete am Samstag). Die Frau hatte offenbar versucht, mit dem Gas-​Campingkocher Eier zu kochen. Die Kartusche im Kocher explodierte und setzte einen Papierstapel in Brand. Das Feuer fand reichlich Nahrung in der Wohnung: Die Räume waren mit Altpapier und Müll gefüllt, es entwickelte sich starker Rauch. Der Frau gelang es, ins Freie zu kommen.
Die Feuerwehrleute taten sich jedoch schwer. Weder durch die Wohnungs– noch durch die Terrassentür gelangten sie auf Anhieb ins Innere, sie mussten sich durch den Müll vorkämpfen.
Das Treppenhaus verqualmte total. Die elf Bewohner im Haus gelangten entweder selbst oder mit Helfern ins Freie. Unterschlupf fanden sie in einem beheizten Zelt. Alle blieben unverletzt, von einigen leichten Rauchgasvergiftungen abgesehen. Nachdem das Treppenhaus frei geblasen war, konnten die Bewohner ins Haus zurückkehren
Bis 1.30 Uhr räumte die Feuerwehrleute die Wohnung aus auf der Suche nach verbliebenen Glutnestern. Draußen türmte sich ein meterhoher Haufen aus Müll, Altpapier und beschädigtem Inventar. Die Polizei beziffert den Schaden an der Erdgeschosswohnung auf 10 000 Euro.
Die Feuerwehr-​Abteilungen Innenstadt, Bettringen und Straßdorf waren mit 60 Mann und zehn Fahrzeugen im Einsatz, das DRK mit 15 Kräften, die SEG mit 18. Polizeistreifen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren ebenfalls vor Ort.
 

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SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Nur die Inhaberin der Erdgeschosswohnung, in welcher der Brand ausgebrochen war, konnte nicht zurückkehren. Die 48-​Jährige kam in eine Notunterkunft. Der Brand war gegen 21.45 Uhr ausgebrochen (die RZ berichtete am Samstag). Die Frau hatte offenbar versucht, mit dem Gas-​Campingkocher Eier zu kochen. Die Kartusche im Kocher explodierte und setzte einen Papierstapel in Brand. Das Feuer fand reichlich Nahrung in der Wohnung: Die Räume waren mit Altpapier und Müll gefüllt, es entwickelte sich starker Rauch. Der Frau gelang es, ins Freie zu kommen.
Die Feuerwehrleute taten sich jedoch schwer. Weder durch die Wohnungs– noch durch die Terrassentür gelangten sie auf Anhieb ins Innere, sie mussten sich durch den Müll vorkämpfen.
Das Treppenhaus verqualmte total. Die elf Bewohner im Haus gelangten entweder selbst oder mit Helfern ins Freie. Unterschlupf fanden sie in einem beheizten Zelt. Alle blieben unverletzt, von einigen leichten Rauchgasvergiftungen abgesehen. Nachdem das Treppenhaus frei geblasen war, konnten die Bewohner ins Haus zurückkehren
Bis 1.30 Uhr räumte die Feuerwehrleute die Wohnung aus auf der Suche nach verbliebenen Glutnestern. Draußen türmte sich ein meterhoher Haufen aus Müll, Altpapier und beschädigtem Inventar. Die Polizei beziffert den Schaden an der Erdgeschosswohnung auf 10 000 Euro.
Die Feuerwehr-​Abteilungen Innenstadt, Bettringen und Straßdorf waren mit 60 Mann und zehn Fahrzeugen im Einsatz, das DRK mit 15 Kräften, die SEG mit 18. Polizeistreifen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren ebenfalls vor Ort.
 

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