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Lokalnachrichten

» Kultur | Montag, 29. Februar 2016

Orangenhäute: Ansichten von oben

Galerie (1 Bild)

Premiere in der Theaterwerkstatt am Freitagabend: Vor vollbesetztem Saal präsentierte die Gmünder Theatergruppe „Die Orangenhäute“ ihr neues Stück „Ich bin dann mal oben“.


THEATER. Authentisch und mit großer Spielfreude zeigten Regina Münsinger, Helga Röger-​Schnell, Monika Veit, Franziska Benkendörfer und Stefan Krebs, sowie Reiner Münsinger mit dem Alphorn ihre Eigenproduktion unter der Regie von Rudi Lachenmaier.
Vier Frauen und ein Mann befinden sich in einer Art „Wartesaal“ zwischen Himmel und Erde, jeder sitzt auf seiner eigenen Wolke. Die Figuren haben eines gemeinsam: unten auf der Erde liegen sie im Koma, selbstverschuldet oder durch einen Schicksalsschlag, und kämpfen um ihr Leben. Im „Hotel des Sich-​in-​Frage-​Stellens“ kamen sie zufällig zusammen, einige sind schon länger da, andere neu hinzugekommen.
Das Stück blieb nah am Menschen, man konnte sich ihm nicht entziehen, denn die angesprochenen Probleme sind aus dem Leben gegriffen: Weitreichende Entscheidungen, Verzweiflung, innere Zerrissenheit, Unwissenheit, die Frage nach Glauben und Schicksal sowie die Furcht vor Irrtum, Tod und Einsamkeit. Durch zentrierendes Spiel und mantraartige Textwiederholungen stellte die Gruppe für kurze Zeit einen gewollten Stillstand her und führte damit das Publikum gezielt in die eigene Gedankenwelt. Parallelen zum eigenen Leben waren bei so vielfältiger Vorlage unschwer zu finden. (Mehr in der RZ vom 1. März.)

 

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THEATER. Authentisch und mit großer Spielfreude zeigten Regina Münsinger, Helga Röger-​Schnell, Monika Veit, Franziska Benkendörfer und Stefan Krebs, sowie Reiner Münsinger mit dem Alphorn ihre Eigenproduktion unter der Regie von Rudi Lachenmaier.
Vier Frauen und ein Mann befinden sich in einer Art „Wartesaal“ zwischen Himmel und Erde, jeder sitzt auf seiner eigenen Wolke. Die Figuren haben eines gemeinsam: unten auf der Erde liegen sie im Koma, selbstverschuldet oder durch einen Schicksalsschlag, und kämpfen um ihr Leben. Im „Hotel des Sich-​in-​Frage-​Stellens“ kamen sie zufällig zusammen, einige sind schon länger da, andere neu hinzugekommen.
Das Stück blieb nah am Menschen, man konnte sich ihm nicht entziehen, denn die angesprochenen Probleme sind aus dem Leben gegriffen: Weitreichende Entscheidungen, Verzweiflung, innere Zerrissenheit, Unwissenheit, die Frage nach Glauben und Schicksal sowie die Furcht vor Irrtum, Tod und Einsamkeit. Durch zentrierendes Spiel und mantraartige Textwiederholungen stellte die Gruppe für kurze Zeit einen gewollten Stillstand her und führte damit das Publikum gezielt in die eigene Gedankenwelt. Parallelen zum eigenen Leben waren bei so vielfältiger Vorlage unschwer zu finden. (Mehr in der RZ vom 1. März.)

 

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