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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Mittwoch, 23. März 2016

Kommentar: Berechtigte Sorge (zum Thema Fernverkehr der Bahn auf der Ostalb)

Von Eckard Scheiderer Volker Grabs Sorge um den Fernverkehr der Bahn auf der Ostalb ist vollkommen berechtigt.

Schon jetzt liebäugelt die Bahn für die Intercitys zwischen Stuttgart und Nürnberg stark mit der kürzeren und schnelleren Murrbahn. Würde die eines Tages noch zweigleisig ausgebaut, die Strecke von Goldshöfe nach Crailsheim aber nicht, wäre das Thema Fernverkehr für die Ostalb definitiv erledigt. Aalen etwa hätte dann zwar einen Hauptbahnhof, darin aber nur noch Regionalzüge. Und alle Träume und Versprechungen, man werde eines Tages via Nürnberg und Erfurt von Aalen aus in vier Stunden mit dem Zug nach Berlin kommen, wären dahin. So weit darf es nicht kommen, das muss mit allem Nachdruck verhindert werden. Nach dem Erfolg beim Straßenausbau muss die Ostalb nun ihr ganzes Gewicht in die Schale werfen, um zu klären, wie es um die Zukunft des Fernverkehrs auf der Schiene hier wirklich bestellt ist.
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  1. Berechtigte Sorge?
    Wenn ich mir die "aktuellen" Online-Auftritte der Lokalpresse so ansehe und das Ganze auf eine andere Ebene in die heutige Zeit übersetze, frage ich mich doch:
    Was ist "Intercity"?
  2. Fernverkehr auf der Ostalb
    Die Streichung des IC-Fernverkehrs auf der Remsbahn ist ein großer Verlust für die Bahnreisenden der Region Ostwürttemberg. Die Reisezeiten in Ost- und Westrichtung werden sich durch die erzwungene Nutzung der langsameren Regionalzüge und zusätzliches Umsteigen deutlich verlängern. Bahnreisen aus unserer Region verliert dadurch an Attraktivität.

    Ganz neu dürfte den Politikern der Region diese Entwicklung aber nicht sein. Bereits am 8.9.2010 war in der Remszeitung in einem Artikel zu Stuttgart 21 zu lesen, dass die IC-Verbindung gestrichen wird. Stattdessen die Vision einer umsteigefreien ICE-Verbindung nach Mailand genannt.

    Tatsächlich waren solche umsteigefreien EC-Verbindungen von Deutschland nach Italien damals bereits Geschichte. Die einzig noch verbliebene Nachtzugline München - Rom wird Ende 2016 eingestellt.
    So wird die Vision wahrscheinlich zur Illusion.

    Für den Fernverkehr mag es durch Stuttgart 21 Gewinner geben, die Ostalb gehört jedoch nicht dazu.
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» Ostalbkreis | Mittwoch, 23. März 2016

Kommentar: Berechtigte Sorge (zum Thema Fernverkehr der Bahn auf der Ostalb)

Von Eckard Scheiderer Volker Grabs Sorge um den Fernverkehr der Bahn auf der Ostalb ist vollkommen berechtigt.

Schon jetzt liebäugelt die Bahn für die Intercitys zwischen Stuttgart und Nürnberg stark mit der kürzeren und schnelleren Murrbahn. Würde die eines Tages noch zweigleisig ausgebaut, die Strecke von Goldshöfe nach Crailsheim aber nicht, wäre das Thema Fernverkehr für die Ostalb definitiv erledigt. Aalen etwa hätte dann zwar einen Hauptbahnhof, darin aber nur noch Regionalzüge. Und alle Träume und Versprechungen, man werde eines Tages via Nürnberg und Erfurt von Aalen aus in vier Stunden mit dem Zug nach Berlin kommen, wären dahin. So weit darf es nicht kommen, das muss mit allem Nachdruck verhindert werden. Nach dem Erfolg beim Straßenausbau muss die Ostalb nun ihr ganzes Gewicht in die Schale werfen, um zu klären, wie es um die Zukunft des Fernverkehrs auf der Schiene hier wirklich bestellt ist.
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  1. Berechtigte Sorge?
    Wenn ich mir die "aktuellen" Online-Auftritte der Lokalpresse so ansehe und das Ganze auf eine andere Ebene in die heutige Zeit übersetze, frage ich mich doch:
    Was ist "Intercity"?
  2. Fernverkehr auf der Ostalb
    Die Streichung des IC-Fernverkehrs auf der Remsbahn ist ein großer Verlust für die Bahnreisenden der Region Ostwürttemberg. Die Reisezeiten in Ost- und Westrichtung werden sich durch die erzwungene Nutzung der langsameren Regionalzüge und zusätzliches Umsteigen deutlich verlängern. Bahnreisen aus unserer Region verliert dadurch an Attraktivität.

    Ganz neu dürfte den Politikern der Region diese Entwicklung aber nicht sein. Bereits am 8.9.2010 war in der Remszeitung in einem Artikel zu Stuttgart 21 zu lesen, dass die IC-Verbindung gestrichen wird. Stattdessen die Vision einer umsteigefreien ICE-Verbindung nach Mailand genannt.

    Tatsächlich waren solche umsteigefreien EC-Verbindungen von Deutschland nach Italien damals bereits Geschichte. Die einzig noch verbliebene Nachtzugline München - Rom wird Ende 2016 eingestellt.
    So wird die Vision wahrscheinlich zur Illusion.

    Für den Fernverkehr mag es durch Stuttgart 21 Gewinner geben, die Ostalb gehört jedoch nicht dazu.
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