Zahlreiche Entscheidungen sind in den Ligen schon gefallen, aber einige stehen auch noch aus. Für Irritationen sorgt dabei manchmal die Frage, wie viele Teams überhaupt absteigen müssen. In der Oberliga steht am morgigen Samstag das große Finale an, während das Zittern bei den Klubs der nachfolgenden Spielklassen mindestens bis zum 3. Juni geht.
Eigentlich waren die süddeutschen Jahrgangs-Meisterschaften in Darmstadt für den Großteil der Mannschaft des SV Gmünd schon das Limit in dieser Saison. Doch konnte sich immerhin ein Sextett für die in dieser Woche ab dem heutigen Donnerstag in Magdeburg anstehenden Nachwuchs-Titelkämpfe auf deutscher Ebene qualifizieren. „Das war schon eine starke Leistung“, meint Patrick Engel, der das SVG–Team noch keine zwei Monate als Trainer unter seinen Fittichen hat. „Vielleicht gelingt uns dort nochmals eine Überraschung“, hofft er auf einen ähnlichen Coup, wie in Darmstadt, als Per Kleinschmidt über 100 m Rücken im Jahrgang 1998 überraschend zur Vizemeisterschaft schwamm.
Nach der 2:3-Heimniederlage des TSV Heubach ist endgültig klar: Die Rosensteiner werden vom drittletzten Rang nicht mehr nach oben klettern können. Im Meisterschaftsrennen gelang dem Spitzenreiter aus Sontheim der 3:2-Siegtreffer in Bettringen erst in den Schlussminuten – ansonsten wären die Teams aus Sontheim und Hofherrnweiler punktgleich auf die Zielgerade eingelaufen. So bleibt Sontheim weiterhin zwei Zähler vorne.
Die Staffeleinteilungen auf HVW-Ebene (Handballverband Württemberg) für die kommende Spielzeit 2012/2013 sind fix. Bei den Männern bleibt der Württembergligist TSB Gmünd in der Württembergliga Nord.
Aus dem Vierkampf um den Titel in der Kreisliga A ist endgültig ein Duell geworden. Die bessere Ausgangsposition hat der TV Weiler, doch auch die Sportfreunde Lorch haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, schließlich treffen beide Vereine am letzten Spieltag noch direkt aufeinander.
Zwar hat der Kapitän des FC Normannia Gmünd seinen Rücktritt verkündet, aber der Oberligist und vor allem die Mitspieler von Beniamino Molinari, wollen ihren Top-Stürmer davon überzeugen, noch ein weiteres Jahr im Schwerzer zu kicken. „Molinari ist die Normannia. Er ist als Spieler und Typ sehr wichtig“, erklärt Fußballpräsident Roland Zink, der sich mit Molinari an einen Tisch setzte.
Die zahlreichen Zuschauer bei den deutschen Meisterschaften im Point-Fighting, MMA Light, Lightcontact und Korean Forms bekamen viel geboten. Höhepunkt des Abends war der Kampf um die ISKA-Europameisterschaft der Profis.
Einen gelungenen Start in die Triathlonsaison feierten die Athleten der DJK Gmünd beim Auftaktwettkampf über die Sprintdistanz in Waiblingen. Als Titelverteidiger in der Baden-Württemberg-Liga landete die DJK zum Auftakt auf Rang zwei und Kai Krause kam als Dritter der Einzelwertung ins Ziel.
Wenig Verständnis für die Leistung seines Teams brachte Rainer Kraft nach dem 2:2 gegen den FSV Hollenbach auf. Der Trainer sah einen Auftritt der Normannen „leblos, ohne Emotionen, ohne Courage“. Ließen die Gmünder in der ersten Hälfte noch alle Wünsche offen, drehten sie im zweiten Durchgang die Partie, kassierten aber zum Frust ihres Coachs noch den späten Ausgleich.
Für mächtig Furore sorgt der TV Weiler in der Kreisliga A. Als Aufsteiger steht das Team wieder an der Spitze und darf sich drei Spieltage vor Schluss berechtigte Hoffnungen auf einen Durchmarsch in die Bezirksliga machen.
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