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Sportakrobatik: Arvid Kuritz startet bei der Europameisterschaft in Portugal

Ein sportlicher Höhepunkt jagt in diesem Jahr für Arvid Kuritz den nächsten. Nach der Teilnahme bei den World-​Games in Taiwan startet der Sportakrobat nun mit seinem Partner Dennis Stach bei der Europameisterschaft in Villa do Conte (Portugal). Von Patrick Tannhäuser

Donnerstag, 01. Oktober 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 46 Sekunden Lesedauer

Mit der Weltspitze konkurrieren konnten der Gmünder Arvid Kuritz und sein junger Partner Dennis Stach bei den World-​Games in Taiwan noch nicht. Aber einen bleibenden Eindruck hinterließ das deutsche Herren-​Paar dennoch. Mit ihrem Schwierigkeitsgrad er Übung brachten sie einige Beobachter zum Staunen. Dies ist jetzt schon wieder einige Wochen her und seitdem trainierten die beiden Sportakrobaten eifrig weiter. Für den zweiten Saison-​Höhepunkt, die Europameisterschaft in Portugal, wollen die beiden Athleten in bester Verfassung sein. Kuritz und Stach haben sich viel vorgenommen. Eine Finalteilnahme soll es schon sein in Villa do Conte. Dafür müssen die beiden für den TSGV Albershausen startenden Sportler in der Qualifikation mindestens unter die besten sechs Herren-​Paare kommen. Machbar, aber eben nicht einfach. Große Patzer dürfen sich Kuritz und Stach nicht leisten, sonst droht der Traum schnell, wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Allerdings kann das Albershausener Herren-​Paar mit Selbstbewusstsein in den Wettbewerb gehen, zeigte es doch schon seine Nervenstärke bei den World-​Games in Kaohsiung und arbeitete in den Trainingseinheiten hart. Mit Bundestrainer Vitcho Kolev und dessen Sohn Todor, der als Landestrainer den Athleten zur Seite steht, wurde im Landesleistungszentrum in Aalen eifrig an den kleinen Details gefeilscht, die eine Übung noch besser machen.
Kuritz und Stach fahren nicht alleine nach Portugal. Neben dem Herren-​Paar, ist es auch dem Damen-​Duo des TSGV Albershausen gelungen für den Nationalkader nominiert zu werden. Janina Hiller und Sophia Müller können sich sogar Hoffnungen machen mit Edelmetall um den Hals wieder die Heimreise antreten zu können. Bereits vor zwei Jahren bei der Junioren-​Europameisterschaft in Holland bestiegen sie als Dritte das Siegerpodest und heimsten Bronze ein. Viel versprechend verliefen in diesem Jahr auch ihre Auftritte im Welt-​Cup. In den USA und Russland bestachen sie durch tolle Übungen und Platzierungen.
Den Sportakrobaten stehen in Portugal anstrengende Tage bevor, denn erstmals werden Einzelfinals in der Balance– und Tempoübung sowie ein Mehrkampffinale geturnt. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Übungen für die deutschen Sportler und ihre internationalen Kollegen von drei auf fünf. Beim straffen Programm der Europameisterschaft – die EM geht von 2. bis 5. Oktober – bedeutet dies: Fünf intensive Übungen innerhalb von drei Tagen absolvieren zu müssen. Von den Teilnehmern der Titelkämpfe wird also eine ordentliche Portion Stehvermögen verlangt. Für den Stauferstädter sollte die Belastung kein Problem werden, kann er doch schon auf einige internationale Wettkämpfe zurückblicken.

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