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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Jetzt spielt Peter Haas wieder

Peter Haas hat schon vieles erlebt, was er keinem anderen Mensch wünscht. Er stand nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens.

Mittwoch, 14. Oktober 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
58 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (has). Seine „Story“ hat die Rems-​Zeitung am 1. Oktober veröffentlicht und dabei den Leserinnen und Lesern auch mitgeteilt, dass Peter Haas seine Handharmonika vermisst, auf der er all die Jahre so gerne gespielt hat, weil ihm Musik viel Freude bereitet. Spontan haben sich mehrere Personen gemeldet, die ein Instrument zur Verfügung stellen wollten.
Der erste war Samuel Aschenbrenner. Er hatte so ein „gutes Stück“ noch zu Hause stehen und hat es sofort in St. Elisabeth vorbeigebracht. Die Freude bei Peter Haas war groß, Musik ist für ihn wie eine Art Therapie, ja sogar fast eine Philosophie. Aber auch Udo Penz, der das Handharmonika-​Orchester leitet, war sofort bereit, ein Instrument zur Verfügung zu stellen.
Jetzt ist Haas doppelt glücklich, nein überglücklich. Zum einen, weil er nun auch ein „Ersatzinstrument“ zur Hand hat, falls an dem einen einmal etwas kaputt geht, zum anderen weil er es kaum fassen kann, dass sich so viele Menschen mit seinem „Schicksal“ beschäftigt haben und Anteil nehmen. Haas: „Ich bedanke mich bei allen!“
Weitere Spender haben sich in St. Elisabeth oder hier bei der Rems-​Zeitung gemeldet. In St. Elisabeth will man prüfen, ob ein weiterer Bedarf – zum Beispiel bei anderen Wohnsitzlosen oder Hilfebedürftigen – vorhanden ist. Falls ja, nimmt man die Instrumente gerne entgegen.

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