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Aussegnungshalle in Waldstetten wurde gestern eingeweiht

Schon immer galt die Aussegnungshalle in Waldstetten als „Hingucker“. Ein Grund, weshalb bei der Generalsanierung darauf geachtet wurde, das optische Erscheinungsbild nicht zu verändern. Gestern fand die Einweihung und Segnung der für 400 000 Euro sanierten Aussegnungshalle statt. Von Nicole Beuther

Montag, 16. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 24 Sekunden Lesedauer

WALDSTETTEN. Von einer würdigen Stätte für Trauerfeierlichkeiten sprach Michael Rembold bei der Einweihung und Segnung der renovierten Aussegnungshalle auf dem Friedhof Waldstetten.
Der Gemeinde sei es ein Anliegen gewesen, bei der Renovierung darauf zu achten, Liebgewonnenes zu bewahren. Damit gemeint war vor allem das äußere Erscheinungsbild, wie auch Architekt Paul Herkle betonte: „Unsere Aussegnungshalle war schon immer ein markanter Hingucker.“ Aus diesem Grund habe man die Konturen am Gebäude nicht geändert; „die Aussegnunghalle fügt sich in die Friedhofsanlage ein“.
Dennoch, „der Zahn der Zeit hatte an dem Gebäude genagt“, so Herkle. Es sei nicht fünf vor zwölf, sondern eine Minute nach zwölf gewesen. Und so habe sich die seit längerem fällige Sanierung zu einer Generalsanierung entwickelt. Neben einer neuen Winterwasserstelle am Gebäude hat die Aussegnungshalle nun ein neues Dach, neue Eingangstüren, eine neue, helle Holzdecke, neue Sitzpolster, zwei zusätzliche Bankreihen, eine freundliche Beleuchtung, eine neue Innenraumbeschallung, ein Podest für die Organistin sowie einen neuen Ambo und einen neuen Altar. Auch die Toiletten wurden saniert. Im Laufe der Sanierungsarbeiten sei ihm, so Paul Herkle, durch Gespräche mit Besuchern klar geworden, was für ein besonderer Ort der Friedhof für viele ist.
Die Aussegnungshalle sei ein Ort der Hoffnung, der Zuversicht und des Friedens, sagte auch Bürgermeister Rembold. Aus diesem Grund habe man am Eingang auch die Worte Jesu „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ angebracht.
Von einem Grundbedürfnis der Menschen, ihre Toten zu bestatten, sprach Pfarrer Jörg Krieg. Sterben und Tod gehörten zum Leben dazu. Die Aussegnungshalle sei ein Zeichen hierfür. „Der Mensch braucht einen Ort, an dem er trauern und Abschied nehmen kann“, so der Geistliche. „Ich lebe und ihr sollt auch leben“, sagte er mit den Worten Jesu und wünschte den Bürgern, dass diese „über allem Schmerz Trost finden“.

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