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Fußball, Oberliga: Schon am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel für die Normannen auf dem Programm

Sport

Rems-Zeitung

Nur Nuancen unterscheiden die Teams im oberen Drittel der Oberliga. Dies war im Spiel der Normannen gegen den Bahlinger SC deutlich zu sehen. Kleinigkeiten und Tagesform entscheiden über Sieg oder Niederlage.

Dienstag, 17. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
101 Sekunden Lesedauer

Nicht zufrieden war Coach Lothar Mattner mit seinem Mannen nach der 2:3-Niederlage gegen den Bahlinger SC, obwohl das Team viele der Vorgaben umsetzte. Die Bahlinger wurden in der Zentrale im Spielaufbau früh gestört, der FCN kam in Ballbesitz, aber gab das Leder dann wieder zu schnell her. „Der zweite Gegentreffer ist das beste Beispiel. Wir haben fünfmal den Ball und verlieren ihn wieder“, erklärt Mattner. Zu kompliziert stellten sich die Kicker in manchen Situationen einfach an. Dies nutzten die Gäste gnadenlos aus, die kompromissloser den Weg zum Torerfolg suchten. Fehlende Entschlossenheit und Kompromisslosigkeit bemängelte Mattner deshalb schon direkt nach dem Spielende. Trotzdem erarbeiten sich auch die Gmünder zahlreiche Torchancen, hatten aber nicht das entscheidende Quäntchen Glück an diesem Tag auf ihrer Seite. Patrick Faber und Stanislaus Bergheim hatten aus dem Spiel heraus gute Möglichkeiten, während Guiseppe Catizone mit einem Freistoß nur knapp das verwaiste Gehäuse verfehlte. Wäre dieser Ball im Tor gelandet, dann hätte es allerdings einen großen Aufschrei der Bahlinger gegeben. Denn Catizone führte einen Freistoß aus zentraler Position und 20 Metern Entfernung schnell aus, als BSC-​Keeper Mario Neumann noch seine Mauer stellte. Ein Schlitzohr dieser Catizone, werden jetzt viele denken, aber das größere Schlitzohr war in diesem Fall ein anderer – der Unparteiische. Der forderte nämlich den Gmünder geradezu auf den Freistoß schnell auszuführen. Neutralität und sportliche Fairness sehen mit Sicherheit anders aus.
Nicht die einzige Situation, in der der Schiedsrichter negativ auffiel. Seine Kommunikation mit den Spielern ließ viele Wünsche offen. „Wenn du so kicken könntest, wie du schreist …“, die Äußerungen waren teilweise auch neben dem Feld zu hören. „Als Trainer kann man locker damit umgehen. Ich habe schon Verständnis für die Spieler, dennoch sollten sie sich aufs Fußballspielen konzentrieren und sich nicht beeinflussen lassen“, so Mattner. Den Schiedsrichter nun für die Niederlage verantwortlich zu machen, wäre aber nicht fair, denn diese haben sich die Normannen nur selbst zuzuschreiben. „Wir wollten über die Außen schnell kombinieren“, gibt Mattner die Vorgabe preis. Nur selten setzten dies seine Jungs in die Tat um, und wenn, dann wurde es meist gefährlich. Nun müssen die Gmünder Jungs nach zwei Niederlagen in Folge schnell wieder den Kopf frei bekommen, um am Samstag gegen Villingen wieder in die Erfolgsspur zu finden.