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Leichtathletik, Nikolauslehrgang: Im Mittelpunkt des kommenden Seminars steht das Überwinden von Hürden

Sport

Rems-Zeitung

Es nähert sich der 33. Nikolaus-​Lehrgang am 5. Dezember mit Organisator Fred Eberle in Zusammenarbeit mit dem deutschen und württembergischen Leichtathletik-​Verband (DLV/​WLV). Doch ist es wirklich der 33., und nicht schon der 35. oder 36. Lehrgang? So genau weiß es keiner mehr – dass die Nikolaus-​Veranstaltung jedoch als Erfolg bei den Übungsleitern gilt, ist kein Geheimnis. Fred Eberle nahm sich Zeit für ein Gespräch mit uns.

Dienstag, 17. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
150 Sekunden Lesedauer

Hallo, Herr Eberle, der 33. Nikolaus-​Lehrgang (so auf der Ausschreibung des Pressewarts, Anm. d. Red.) steht an, kaum zu glauben, dass Sie bereits mit 15 Jahren den ersten Lehrgang moderiert haben …
(Lacht herzlich auf) Junger Mann, hören Sie mal, ich bin schon 67! Ja, der Sport hält jung, meine Liebe zur Leichtathletik und zu meinen Athleten. Ich brauche die Nähe, und so lange ich noch was zu sagen habe, und gehört werde, bleibe ich dabei. Ich kann auch gar nicht sagen, ob es der 33., 34. oder schon 35. Lehrgang ist … das ist aber Schall und Rauch.
Wie wurde der Nikolaus-​Lehrgang zu dem, was er heute ist?
Ja, es fing im kleinen Rahmen an. Begonnen hat alles als Fortbildung für den Verein, als ich zurück zur LG Staufen kam. Zurück zu den Wurzeln quasi. Mein Team und ich begannen Dinge zusammenzufassen, die man eben in der Leichtathletik so braucht. Besonders im Herbst. Die Fortbildung kam an, daraus wurde dann ein Programm für den Kreis, dann für die Region, letztendlich wurden die Ideen auf der WLV-​Regionalkonferenz vorgestellt, und mehrstufig auf– und ausgebaut. Es gab viele interessante Themen, die wir dann unter Fachleuten und Experten diskutiert haben.
… und die Ideen wurden erfolgreich umgesetzt.
Das kann man schon sagen. Vor allem, sie wurden integriert in die Lehrgänge, und umgesetzt, z. B. auch in meinem pädagogischen Fachseminar. Es kam auf die pädagogischen und didaktischen Komponenten der Leichtathletik an.
Wird es zunehmend schwerer, ein Lehrgangs-​Programm auf die Beine zu stellen oder ist Ihr, bzw. das Leichtathletik-​Repertoire unerschöpflich?
Ach, unerschöpflich würde ich nicht sagen, aber es kommt ja stets auf die Vertiefung und auf den Transfer in die Praxis an. Wir starteten mit der Kinderleichtathletik und spannen den Bogen nun bis hin zur Talentförderung. Wir schafften es immer wieder, Leute einzuladen, die wirklich was zu sagen haben, und den Trainingsalltag kennen, so auch diesmal.
Wir sind neugierig, erzählen Sie bitte.
Beim kommenden Lehrgang ist der Berliner Landestrainer Carsten Köhrbrück dabei, ein Kenner der Materie. Genauso die Créme de la Créme, mit den schnellsten deutschen B-​Jugendlichen über 110 m Hürden – Moritz Riekert, Gregor Traber, von der LG Staufen Sven Zellner.
Das Lehrgangs-​Thema heißt ja, „Hindern, überlaufen – Hürdenspringen …und ohne Rhythmus geht schon gar nichts“. Fehlt uns der Rhythmus, und stehen sich Musik und Sport näher als manch einer denkt? Sie musizieren ja auch gern.
Es gibt zwar keine notwendige Verbindung und man muss auch kein Instrument beherrschen, doch möglicherweise tut sich ein musikalischer Athlet leichter. Überall sind wir vom Rhythmus umgeben, unser Bio– und Tagesrhythmus, im Sport die Dreierschritte – links, rechts, links. Manche Länder sind uns schon voraus, denken Sie an die Südamerikaner.
Sie bildeten Sportlehrer aus, sind Sie mit der Sport-​Situation an den Schulen zufrieden?
Nein. An den Schulen wird zu wenig Sport vermittelt. Kinder muss man von sportlicher Betätigung überzeugen. Wir müssen uns alle um die Kinder kümmern – die Eltern, Schulleiter und Übungsleiter. Das ist die Aufgabe.
Der Nikolauslehrgang findet am Samstag, 5. Dezember, statt (von 9 bis 17 Uhr in der Großsporthalle). 25 Euro kostet die Teilnahme, darin enthalten sind, Skripte und ein Imbiss. Anmeldungen sind möglich unter f.​eberle@​onlinehome.​de