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Gelungenes Herbstkonzert des Akkordeonorchesters Böbingen lockte viele Besucher in die Römerhalle

Am Wochenende hatte das Akkordeonorchester des Gesang– und Musik– vereins Böbingen zum Herbstkonzert geladen und viele Besucher sind dieser Einladung in die Römerhalle Böbingen gefolgt.

Mittwoch, 18. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 39 Sekunden Lesedauer

BÖBINGEN (ze). Dort angekommen durften sie auf den neuen Stühlen der Halle Platz nehmen. Zu Beginn des Konzertes hieß GMV-​Vorsitzender Manfred Gold die Konzertbesucher willkommen. Einen besonderen Gruß richtete er an Bürgermeister Stempfle mit Gattin.
Bereits beim ersten Vortragsstück „A Legend from Yao“ des Hauptorchesters unter der Leitung von Daniel Haußer zeigten die Akteure ihre Fingerfertigkeiten am Akkordeon. Mit einer Melodienfolge aus dem Musical „West Side Story“ entführten sie anschließend das Publikum in das New York der 50er Jahre. Man konnte den Bandenkrieg zwischen den „Jets“ und den „Sharks“ förmlich spüren
. Nach kurzer Umbaupause stellte sich der Spielkreis, ebenfalls unter der Leitung von Daniel Haußer, dem Publikum. Bereits mit dem ersten Stück, der Filmmelodie aus dem Fernsehmehrteiler die „Dornenvögel“, spielten sie sich in die Herzen der Zuhörer. Das anschließend mit viel Schwung vorgetragene „Trompetenecho“ aus der Feder von Slavko Avsenik begeisterten nicht nur die Volksmusikfans. Der Spielkreis beendete seinen Vortrag mit Franks Sinatras persönlicher Hymne „My Way“.
Dass die eigene Stimme das Instrument schlechthin ist, bewies der gemischte Chor des GMV Böbingen unter der Leitung von Ellen Riek im zweiten Teil des Konzertes. Der Chor begann sein Programmteil eindrucksvoll mit der Erkennungsmelodie des gleichnamigen Revuefilms „Wir machen Musik“. Beim anschließenden Potpourri der größten Hits von Udo Jürgens konnte so mancher Besucher beim mitsingen beobachtet werden. Der gemischte Chor beendete seinen Besuch mit dem „Kriminal Tango“. Beim schließen der Augen konnte man Jackie Braun und Baby Miller beim Tangotanz beobachten. Gekonnt begleitet wurde der Chor am Klavier von Franziska Schurr.
Zum letzten Teil des Konzertes war noch einmal das Akkordeonhauptorchester gefordert. Beim „Espana Cani“, einem typischen „Paso Doble“, sah man viele Beine im Zuhörerraum den Takt mitwippen. Mit dem letzten Stück entführten die Musiker alle Besucher nach New Orleans. Ralf Schwarzien hat in einer Suite aus vier Stücken sein Empfinden dieser Stadt ausgedrückt. Das Orchester verstand es, dies an das Publikum weiterzugeben.
Zum Ende des Konzertes bedankte sich der Vorsitzende bei allen Verantwortlichen des Abends mit einem süßen Blumenstrauß. Ein Dank ging an Bruno Zeman, der in gewohnter Manier durch das Programm führte.
Lang anhaltender Beifall der Zuhörer forderte noch eine Zugabe, die das Orchester mit Abba Song „Thank you for the music“ gerne erfüllte.

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