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Viele Informationen und konkrete Forderungen bei Sondersitzung der CDU im bisherigen DRK-​Zentrum

Schwäbisch Gmünd

Rems-Zeitung

Auf einer Sondersitzung der CDU– Gemeinderatsfraktion, des CDU-​Stadtverbandvorstands und des Vorstands der Jungen Union beim Roten Kreuz war einziges Thema der Sachstand und die Weiterentwicklung des brachliegenden Erhard-​Areals in der Weißensteiner Straße.

Mittwoch, 18. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
114 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Oberbürgermeister Arnold betonte, wie wichtig es sei, nun den Südstadtbewohnern und dem Roten Kreuz eine Perspektive zu bieten. Baubürgermeister Julius Mihm berichtete detailliert über die seit Jahren laufenden Planungen für das Erhard-​Gelände. Nach wie vor sei die Errichtung eines Lebensmittelmarktes hier Ziel der Stadtverwaltung und auch hochwertige Wohnungen seien in der Vergangenheit angestrebt worden. Die ursprünglichen Planungen nahmen dabei speziell die Herausforderung des stark ansteigenden Geländes an und wollten einen möglichen Supermarkt und dessen Stellplätze mit Wohnungen überbauen. Der Markt selbst hätte bis in den Hang hinein geführt. Derzeitiger Stand allerdings sei, dass alle Interessenten zurückgezogen hätten und man daher wieder am Anfang stehe.
Oberbürgermeister Richard Arnold nahm die Anregung der CDU dankend auf, hier jetzt wieder anzupacken. Das Gelände liege seit Jahren brach und rufe nach einer Bebauung. Dabei habe sich mit dem Roten Kreuz eine ganz neue Option aufgetan, das dorthin seinen kompletten Standort verlegen will. Das Rote Kreuz an dieser Stelle sei „enorm wichtig“ so der OB.
DRK-​Kreisgeschäftsführer Bruno Bieser machte dies konkret und erklärte wie dringend der Platzmangel am derzeitigen Standort einen Neubau erfordere. Das Gelände gegenüber dem Margaritenhospital sei dafür ideal. DRK-​Vorstandsmitglied und Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse hob in diesem Zusammenhang die große Bedeutung des DRK in Schwäbisch Gmünd mit 140 Hauptamtlichen, 3000 Ehrenamtlichen und 10 000 Fördermitgliedern hervor.
Für die CDU-​Mitglieder war zunächst die Nutzungsfrage ein breites Thema. Die Versorgung der Südstadt mit einem Lebensmittelmarkt stand dabei außer Frage. Jedoch machte Fraktionsvorsitzender Alfred Baumhauer deutlich, dass eine Wohnbebauung auch wegen der Nähe zu einer möglichen Rettungswache des DRK wohl nicht mehr verwirklicht werden könne. OB Arnold sah für die Südstadtbewohner hier mit einem kleinen Stadtteilzentrum ganz neue Möglichkeiten geboten. Auf die Frage, ob Margariten– und Erhard-​Gelände zusammen genutzt werden könnten, erläuterte Stadtrat Christof Preiß die erheblichen Probleme, dies über die stark befahrene Weißensteiner Straße hinweg zu tun. Aus Sicht der CDU ist nun das Erhard-​Areal an der Reihe. Trotz Landesgartenschau und Innenstadt-​Aufwertung dürften solch wichtige Projekte nicht stiefmütterlich behandelt werden. Die Stadtverwaltung wurde aufgefordert in den nächsten Wochen einen Fahrplan vorzulegen, wie es hier weitergehen soll. Bürgermeister Mihm griff die Initiative sofort auf. Er stelle sich ein kooperatives Verfahren mit ausgewählten Architekturbüros vor, welche die besondere gestalterische Chance eines Gebäudes gegenüber dem markanten Margaritenheims architektonisch umsetzten. Denn das Margaritenhospital habe stilistisch einen besonderen, etwas an Kolonialstil erinnernden Charakter.
Der Anspruch an das Gegenüber sei entsprechend hoch. Parallel müsse weiter mit dem Roten Kreuz gesprochen werden. Über die nächsten Schritte solle der Gemeinderat Anfang des Jahres entscheiden.