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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Bahnhofspost zieht aufs Bifora-​Areal

Der regionale Zustellstützpunkt der Deutschen Post AG, bislang untergebracht im historischen Bahnhofspostgebäude, zieht schon im neuen Jahr ins benachbarte Bifora-​Areal um. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt im Fortgang der Planungen für die Landesgartenschau vollzogen.

Dienstag, 03. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 26 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Jawahar Kandhari, geschäftsführender Bifora-​Gesellschafter, bestätigte gestern auf Anfrage unserer Zeitung, dass die schon seit einigen Monaten geführten Gespräche mit der Post sowie mit der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd (wir berichteten bereits im Sommer) nunmehr zum Ziel geführt hätten. Auch Klaus Arnholdt, Pressesprecher und Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Schwäbisch Gmünd, erklärt, dass eine Bauanfrage nunmehr positiv beschieden worden sei. Die Stadtverwaltung begrüße das Vorhaben, denn dieser jetzt geplante Standort sei eine sehr gute und zentrale Ersatzlösung für die bisherige Situation. Besonders auch die Post-​Kunden könnten durch die gute Erreichbarkeit und das Parkplatzangebot am Bifora-​Areal profitieren. Es handle sich um eine genehmigte Nutzungsänderung, weil in diesem Gebäudeteil der ehemaligen Uhrenfabrik Bifora derzeit noch das russische Einkaufszentrum untergebracht ist. Die Post muss ihr seit fast 100 Jahren angestammtes Domizil im ehemaligen „Königlichen Hauptpostamt“ am Bahnhofsplatz verlassen. Es wurde bekanntlich bereits von der Stadt übernommen, weil die gesamte Liegenschaft einschließlich zweier Wohngebäude (ehemalige „Postler-​Wohnungen“), der großen Parkplätze und der alten Lkw– und Postbus-​Hallen sozusagen das Kerngrundstück für die Landesgartenschauplanung darstellt. Der mächtige Kopfbau des Postamtes mit zeitgenössischen Gestaltungslementen der Bauepoche um 1900 soll im Ensemble mit dem gegenüberliegenden Bahnhof erhalten bleiben. Dafür sprachen sich nicht nur Tausende Bürger mit Protestunterschriften gegen die ursprünglichen Abbruchpläne aus, sondern zuletzt auch Oberbürgermeister Richard Arnold und der neue Baubürgermeister Julius Mihm: Der prägende Kopfbau soll als „Bildanker“ den projektierten modernen „Einhornbau“ (für Hochschulen und Regionalsitz) mit der Stadthistorie optisch und auch inhaltlich verknüpfen.
Hugo Gimber, Stuttgarter Pressesprecher der Post AG, rechnet mit dem Umzug des kompletten Zustellstützpunktes voraussichtlich Mitte nächsten Jahres. Der Geschäftskundenschalter, so eine weitere gute Nachricht, bleibe im neuen Postzentrum im Bifora-​Areal erhalten, könne an diesem zentralen Standort nahe der B 29 durchaus auch von dem einen oder anderen eiligen Privatkunden genutzt werden. Die Post werde als Mieter bei Bifora einziehen. Einige Umbaumaßnahmen seien vorgesehen und bereits mit Eigentümer und Stadtverwaltung abgesprochen.

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