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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Bettringen will Werkrealschule

Wichtigster Tagesordnungspunkt bei der Bettringer Ortschaftsratssitzung im Silcherheim, zu der Ortsvorsteherin Brigitte Weiß auch Zuhörer begrüßte, war der Antrag auf die Errichtung der Werkrealschule Uhlandschule Bettringen, den nach kurzer Diskussion der Ortschaftsrat einstimmig befürwortete.

Dienstag, 03. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 41 Sekunden Lesedauer

Von Dietrich Kossien
GMÜND-​BETTRINGEN. Zuerst aber erläuterten der Leiter des Baubetriebsamtes, Friedrich Maier, und der Leiter des Winterdienstes, Hermann Hieber, den Winterdienst für Bettringen. Durch den Zweischicht-​Betrieb könne nun effektiver geräumt werden. So hofft man auch, dass man je nach Lage der Dinge, früher in den Nebenstraßen räumen kann. Die Ortschaftsräte brachten einige Vorschläge ein, die man prüfen will. Insgesamt sei man in Bettringen, so die Ortsvorsteherin, gut weggekommen.
Dann stellte sich der neue Rektor der Uhlandschule, Bernd Schlecker, vor. Er habe sich gefreut, dass ihm in Bettringen der Einstieg insofern leicht gemacht wurde, als er schon früher hier acht Jahre als Lehrer tätig gewesen sei. Als neuer Rektor, so Schlecker zu den Ortschaftsräten, wolle er nicht alles ändern, aber vieles weiterentwickeln.
So in besonderem Maße den Sport, die Integration und die Kooperation und auch, dass die Hauptschule das Zeug zur erfolgreichen Ausbildung habe. Wie sein Vorgänger sei auch er für die Werkrealschule, für die die Uhlandschule alle Möglichkeiten biete. Wichtig sei ihm, dass die Schule weiter im Mittelpunkt von Bettringen stehe. Ergänzend teilte die Ortsvorsteherin mit, dass die offizielle Einführung am 6. November erfolgt.
Dann konnte Ortsvorsteherin Brigitte Weiß den Ersten Bürgermeister Joachim Bläse und die Leiterin des Schulamtes, Karin Schüttler, begrüßen. Bläse bezeichnete die Einführung der Werkrealschule in Bettringen als einen wichtigen Schritt, gehe doch der Trend hin zum höheren Abschluss. Dabei müsse man einem jeden die Chance geben. Niemand dürfe durch das Netz fallen, weil zu vieles an Ausbildung und Beruf hängen würde.
Doch solle beim Thema Werkrealschule keinem etwas aufoktroyiert werden, deshalb wären auch die Gespräche vor Ort wichtig. Er hob hervor, dass die Stadt diesen Schultyp haben möchte, bei dem auch die Eltern die auswahl hätten. In Gmünd seien dafür die Standorte in Bettringen, in der Innenstadt und für Waldstetten/​Straßdorf vorgesehen. Das sei eine Chance und ein ergänzendes Angebot zur Hauptschule.
Die Leiterin des Schulamtes informierte sodann kurz über die Schülerzahlen. 178 gehen in Bettringen in die Grundschule und 154 in die Hauptschule. Für eine Werkrealschule seien alle Voraussetzungen einschließlich der Räumlichkeiten gegeben. In der kurzen Diskussion machten die Ortschaftsräte der Fraktionen deutlich, dass man diese Chance ergreifen müsse. Und so erfolgte dann auch für die Werkrealschule ihr einstimmiges Votum.

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