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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Zweitägiger Jubiläumsausflug führte den Kirchenchor St. Peter und Paul nach Heilbronn und ins Weinsberger Tal

In Erinnerung an die erste Ausfahrt vor 50 Jahren mit Kurat Anton Bauer in dessen Heimatstadt unternahm der Kirchenchor St. Peter und Paul dieses Jahr seinen Ausflug nach Heilbronn und ins Weinsberger Tal.

Dienstag, 03. November 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 48 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Zügig ging die Fahrt durch Wieslauf und Schwäbisch-​Fränkischen Wald an den Neckar und die Burgenstraße, vorbei an Bad Wimpfen, Gundelheim mit Schloß Horneck zu Schloß Guttenberg, einer unzerstörten staufischen Burganlage. Dort unterhält die Deutsche Greifenwarte eine Pflege– und Auswilderungsstation für Greifvögel und Eulen. Die Chormitglieder konnten hier einer interessanten Flugvorführung beiwohnen, und manche zogen immer wieder ihre Köpfe ein, wenn die verschiedenen riesigen Geier und Adler – auch unser „Bundesadler“ – mit über zwei Metern Spannweite direkt über sie hinwegflogen. Beim Rundgang durch die Volierenanlagen konnte man mit rund 120 Vögeln, Großfotos und Skulpturen einen naturnahen Einblick in die faszinierende Welt der Greifvögel erhalten.
Nach einer Mittagsstärkung am Bus steuerte man den Zielort Heilbronn an, neben Esslingen eine der ältesten Industriestädte Württembergs. Das kurz vor Ende des 2. Weltkriegs fast vollständig zerstörte Heilbronn – den Feuerschein dieser Bombennacht konnte man damals bis nach Schwäbisch Gmünd sehen – wurde wieder aufgebaut; erwähnt seien nur die mächtige Kilianskirche aus dem 13. Jhr., das Renaissance-​Rathaus mit der großen astronomischen Uhr, die Peter-​und-​Paul-​Kirche mit Deutschhof, in der die Chormitglieder auch ein Lied anstimmten. Nach Stadtführung und –Rundfahrt erfolgte die Einquartierung im Hotel, und beim gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein strapazierten ein paar „Stadt– und Landfrauen“ und einige „scheinheilige Betschwestern“ die Lachmuskeln der Chorgemeinschaft. Der nächste Tag führte nach Weinsberg. Nachdem sich die Morgennebel verzogen hatten, zeigte sich die Burg Weibertreu bei strahlendem Sonnenschein. Gemütlich wanderte man unter fachkundigen Erläuterungen am Fuße der Weibertreu durch den Weinberg. Die anschließende Fahrt durch die „Schwäbische Toscana“ streifte viele kleinere und größere Weinorte, u. a. Willsbach und Löwenstein. Nach dem gemeinsamen Maultaschenessen in de „Stiftsstube“ in Weinsberg machte sich die Gruppe zur Stadt– und Burgführung auf. Natürlich hörte man u. a. die Geschichte der „Treuen Weiber von Weinsberg“, die auch in einem großen Bronzekunstwerk vor dem Rathaus verewigt ist. Als sichtbares Wahrzeichen der Stadt zeigt sich die spätromanische Johanneskirche, eine der größten Chorturmkirchen des Landes, die an oberster Stelle des Weinsberger Stadtgebiets mit Anbindung an die Stadtmauer steht. Nach dieser Besichtigung bestiegen einige Auflügler den Burgberg und konnten nach dem Rundgang in der Ruine die Geschichte der „Treuen Weiber“ beim Rückweg selbst nachempfinden. In der Leonhardskapelle in Gellmersbach wurde dann Wortgottesdienst gefeiert, den die Sängerinnen und Sänger mit ihren Chorsätzen umrahmten.
Danach fand man sich im „Weingut Supp“ zu einem zünftigen Wengerter-​Essen ein, das den fröhlichen Abschluss dieses zweitägigen Ausflugs bildete.

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