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AGV 1965 entdeckt „Kulinarisch Gmünd“

Klasse Idee: Welche kulinarische Vielfalt in der Gmünder Innenstadt erlebbar ist, erfuhren die Mitglieder des AGV 1965 bei Ihrem ersten „Dinner-​Walking“ anlässlich Ihres 44er Events.

Dienstag, 28. April 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 37 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Die Idee dazu kam aus der Vorstandschaft des Altersgenossenvereins, und es war allen Beteiligten eine Freude zu erfahren, mit welchem Elan die beteiligten Wirte dieses Vorhaben anpackten. Die Gmünder Wirte zeigten dabei ihr Können und unterstrichen den guten Ruf der Gastronomie. Das „Dinner-​Walking“, eine Kombination aus Stadtrundgang und Kulinarik war das unstrittige Highlight der AGV–Unternehmungen. Kulinarisch war vom „schwäbischen Tapas-​Teller“ über italienische Anitpasti, Auswahl vom heimischen Rind bis zum tollen Nachtischbuffet für jeden Geschmack etwas dabei. Der Auftakt des Dinner-​Walking begann bei strahlendem Sonnenschein in der „Galerie der Sinne“ mit einem Prosecco als Aperitif. Erster Anlaufpunkt war dann eines der ältesten Gasthäuser von Schwäbisch Gmünd, der „Schwanen“.
Helmut Gloning verwöhnte den AGV mit einem schwäbischen „Tapas-​Teller“ (Sauerbrätl auf Hefekloßtaler, Rostbrätl auf Bubaspitzla, a Eckle von dr Maultasch, Kartoffel– und Blattsalat). Natürlich ließ er sich es dann nicht nehmen, in seiner unnachahmlichen Art die Geschichte des Hauses zu erzählen. In der nächsten Station, dem „Ristorante Columbia“ erwartete die Altersgenossen schon Giuseppe Guaia mit einer „Antipasti Misto“ und dem passenden italienischen Wein. Weiter ging es in die „Fuggerei“. Der Chef, Armin Wiedmann überraschte den AGV mit einer besonderen Kreation aus Ochsenschwanzpraline, Kalbsrücken und Rosmarinkartoffelstampf. Ein Espresso mit einem „Versucherle“ vom selbstgemachten Tiramisu rundete diesen Teil des kulinarischen Rundgangs ab. Ein Nachspeisenbüffet aus Obstsalat, Kuchen, Creme brulé, verschiedene Parfait und Mousses bildeten den krönenden Abschluss des ersten Dinner-​Walking im Rokokoschlösschen.
Unterbrochen wurde die kulinarische Rundreise durch einen Besuch des Johannisturms mit seinen 165 Treppen in den Gmünder Himmel. Turm und Kirche wurden den Interessierten hierbei vom Vorsitzenden des Fremdenverkehrsverein ProGmünd e. V., Thomas Steeb, nahe gebracht. Begleitet durch das Trompetenspiel des Altersgenossen Reinhard wurde selbstverständlich noch das „Aloisle-​Lied“ gesungen. Zum guten Schluss wurden dann noch bis spät in die Nacht die angesammelten Kalorien des Tages im Rokokoschlösschens „abgetanzt“.

Übrigens ist auch schon Manfred Maile, Geschäftführer der Touristik & Marketing GmbH auf die Idee des Altersgenossenvereins aufmerksam geworden. Organisiertes „Dinner-​Walking“ könnte schon alsbald auch anderen Bürgern und Besuchern der Stadt angeboten werden.

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