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Gott lädt alle ein

Am Sonntag fand in Lorch ein Atempausegottesdienst der Evang. Kirchengemeinde Lorch und der Süddeutschen Gemeinschaft Lorch-​Waldhausen statt. Von Bernhard Kolb

Mittwoch, 29. April 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 41 Sekunden Lesedauer

LORCH. Auch bei diesem Gottesdienst zeigte das Musikteam wieder leidenschaftlichen Einsatz bei der Begleitung der neueren Lieder, aber auch der traditionellen Choräle. „Konkurrenz“ bekamen die Sänger und Musiker diesmal von den Kindern der Kinderstunde, die mit viel Eifer ein Lied vortrugen. Dazu hatten sie die passenden Bewegungen einstudiert. Angeleitet wurden sie von der Jugendreferentin in der Evang. Kirchengemeinde Lorch, Andrea Kaul, die für die Jugendarbeit der Kirchengemeinde mit verantwortlich ist.
Nach einem einleitenden Anspiel hielt Gemeinschaftspastor Dieter Jäschke die Predigt. Ihr lag eine Geschichte zugrunde, die Jesus erzählt hat. Dabei geht es um eine königliche Hochzeit, bei der sich die eingeladenen Gäste mit den verschiedensten Vorwänden entschuldigen und die Einladung ablehnen. Letztlich sind es dann die, die man am allerwenigsten bei solch einem Fest erwartet, die die Hochzeitsgesellschaft bilden. Männer und Frauen vom Rand der Gesellschaft, suspekte Elemente und unansehnliche Gestalten.
Jäschke führte aus, dass Jesus sich sehr gern zu Festen einladen ließ und gerne mit anderen feierte. Er erinnerte an das Hochzeitsfest in Kana, das den Anlass dafür bot, dass Jesus damit begann, öffentlich aufzutreten. Jesus will deutlich machen, dass es beim Reich Gottes um ein großes Fest geht. Damit widerspricht er denen, die Gott für den großen Miesmacher halten, der nur verbietet oder einengen will. Sie denken, dass den Christen all das verboten ist, was Spaß macht.
Der Theologe aus Schorndorf wies darauf hin, dass den Menschen im Garten Eden alles zur Verfügung stand, nur ein Baum war da, der die Grenze der Freiheit markieren sollte. Die Schlange war es, die dieses Verhältnis umdrehte und den Eindruck erweckte, dass Gott den Menschen das wichtigste vorenthält. Jesus selbst sagte auch, dass er gekommen sei, dass die Menschen das Leben und die Fülle des Lebens haben sollen.
Ein Bild für diese Fülle biete die Natur mit der Vielfalt ihrer Formen, Farben, Gerüche und Töne. Dabei geht die christliche Hoffnung über diese Welt und über den Tod hinaus; sie weiß etwas davon, dass das, was diese Welt an Schönheit bieten kann, nur einen schwachen Abglanz dessen darstellt, was einmal in der künftigen Welt auf die Menschen wartet. Der Gemeinschaftspastor der Süddeutschen Vereinigung machte deutlich, dass das schönste am Jenseits sei, dass Gott mit seinen Geschöpfen in einer unauflöslichen Gemeinschaft leben würde. Eine Gemeinschaft zu der er sie jetzt schon einlädt.

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