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Mitmischen in der Gartenschau

Sein Potenzial in die Landesgartenschau einbringen will der Gmünder Kunstverein. Zunächst mit einer themenbezogenen Ausstellung während der Gartenschau-​Zeit selbst, aber auch durch die Aktivität einer Gruppe von Mitgliedern. Von Reinhard Wagenblast

Mittwoch, 13. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 38 Sekunden Lesedauer

KUNST. Die Landesgartenschau war Thema während der Aussprache in der gestrigen Hauptversammlung, die in der Galerie des Kunstvereins im Kornhaus stattfand. Der bisherige Stand, von dem Mitglied Franz Huber berichtete, ist, dass vorhandene Kunst in einem Rahmenprogramm der Gartenschau vernetzt wird, „Pfad“ lautet das Stichwort. „Das eigentlich Interessante wäre aber Kunst und Kultur für die Gartenschau speziell“, so Huber. Dies nehme aber nicht die Stadt, sondern die noch zu gründende Laga–GmbH in die Hand. Dieser gegenüber sollte der Kunstverein oder seine Mitglieder auftreten können.
Vorsitzender Albrecht Vogel sah die „Chance zu einem substanziellen Beitrag“ in einer Ausstellung, die sich mit dem Thema Stadt oder Urbanismus auseinandersetzt. „Als Verein mit ehrenamtlicher Arbeit können wir schwerlich mehr leisten als jetzt schon mit der Galerie. Der Kunstverein sieht sich nicht in der Lage, ein eigenes Kunstprogramm zu gestalten.“ Was Einzelne oder eine Gruppe aber nicht vom Auftreten abhalten solle. Man will die Mitglieder bitten, bei einem Arbeitskreis mitzumachen und sich Gedanken darüber zu machen, wie man im Laga-​Geschehen mitmischen kann.
Ansonsten vollzog sich die Versammlung der 30 von rund 260 Mitgliedern innerhalb der Vereinsregularien. Albrecht Vogel erstattete seinen Bericht über das Jahr mit sechs Ausstellungen, deren Professionalität Lob der Künstler für Geschäftsführerin Dr. Angelika Ehmer zur Folge gehabt habe. Auch den Ausschussmitgliedern galt Dank für ihr Engagement. Zum ersten Mal sei die Kunstmesse von einem Verkaufsverbot betroffen worden, wobei es die entsprechende Rechtsvorschrift schon lange gibt, sie aber bislang nicht angewendet wurde In einem Rechtsstreit, so Vogel, „hätten wir den Kürzeren gezogen.“ Der Verein will angesichts des länger sich hinziehenden Prediger-​Umbaus Überlegungen anstellen, wie mit der Messe weiter verfahren wird, „sie wird aber eine Form der Fortsetzung finden.“ In der jährlichen „Querschnitt“-Ausstellung in der Prediger-​Galerie könne wie bisher eine Arbeit pro Teilnehmer ausgestellt werden, eventuell mit Formatbeschränkung. Fertig ist die neue Web-​Seite. Angelika Ehmer stellte den Kassenbericht vor, worauf die Entlastung der Vorstandschaft bei einer Enthaltung erfolgte. Turnusgemäß zu wählen waren der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Albrecht Vogel und Klaus Schütte wurden in ihren Ämtern bestätigt, neu berufen in den Ausschuss wurden Otto Geberzahn und Christian Schott, wieder gewählt wurde Erhard Dollt.

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