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Ein Leckerbissen — aber auch Punkte?

(pm). In den vergangenen Wochen blickte kaum ein Wetzgauer auf die Tabelle der Kunstturn-​Bundesliga. Warum auch? „Es war relativ klar, dass gegen diese Gegner, die wir nun in der ersten Halbzeit der Saison hatten, nichts zu holen sein würde“, sagt Trainer Paul Schneider.

Freitag, 15. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
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Daran wird sich auch am Samstag in der Großsporthalle nicht viel ändern lassen: zu Gast ist das Team von EnBW TT Stuttgart. Ein Leckerbissen – aber gibt es für den TVW auch Punkte zu holen? „Für uns ist klar, dass wir gegen die Stuttgarter wieder eine Klasseleistung bieten wollen, so dass wir selbst mit uns zufrieden sein können!“, fasst Paul Schneider zusammen. Und dabei hat er natürlich auch die vielen Wetzgauer Fans im Visier: „Wir müssen lernen, dass es enorm wichtig ist, auch in Kämpfen, in denen wir von vorne herein auf dem verlorenen Posten stehen, alles zu geben und unsere Zuschauer zu begeistern. Das wird ebenso honoriert wie ein Sieg.“
Und das haben seine Turner in den vergangenen Kämpfen auch bewiesen: Obwohl ohne reelle Chance gegen die großen Mächte der Liga, die eben auch von der Finanzkraft her den TV Wetzgau weit in den Schatten stellen, zeigten die Athleten um Wetzgaus Starturner Helge Liebrich stets begeisternde Leistungen. Das soll auch am morgigen Samstag wieder so werden, wenn mit dem Stuttgarter Team bekannte Namen wie der deutsche Topathlet Thomas Andergassen in der Großsporthalle zu Gast sein werden. „Er ist vom Namen sicherlich das Zugpferd – aber die Mannschaft aus der Landeshauptstadt ist durchweg stark besetzt. Keiner braucht sich hinter Thomas Andergassen zu verstecken.“
Der TVW geht mit dem bereits etablierten Team in den Wettkampf. Somit werden die Zuschauer ab 17 Uhr folgende Athleten an den Geräten für den Wetzgau sehen: Daniel Ilie Popescu, Razvan Selariu, Helge Liebrich, Tobias Wolf, Dominik Pfeifer, Axel Steeb, Philipp Schneider.
Nach dem Kampf gegen Stuttgart geht es für die Gmünder – und selbstverständlich auch für alle anderen Mannschaften der Ersten Liga – in die Sommerpause. Erst im Oktober startet die zweite Hälfte der Ligasaison. Schneider: „Und das ist für uns das Startsignal im Kampf um den Klassenerhalt – das lässt sich leider nicht ändern. Die Gegner waren einfach zu stark bislang. Aber das war zu erwarten.“ Nach dem Sommer, das verspricht der Coach, wird es „den gleichen TVW zu sehen geben. Aber der wird dann die nötigen Zähler einfahren, um die Liga ein weiteres Jahr zu sichern.“ Zunächst aber gilt die Devise gegen Stuttgart: Mithalten, alles geben – und am Ende vielleicht doch ein paar Gerätepunkte mitnehmen.

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