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Kommentar: Brücken bauen

Um Ritterburgen hat man früher zum Schutz vor Angreifern tiefe Gräben gezogen. Auch in Durlangen wurden wegen des Ritterlandes Gräben ausgehoben und teils recht scharfe verbale Geschütze aufgefahren. Um beim Vergleich mit der Ritterzeit zu bleiben: Ein Blick in die Geschichtsbücher belehrt uns, dass am Ende einer jeden Schlacht stets auf beiden Seiten Opfer zu beklagen waren. Von Gerold Bauer

Freitag, 15. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
38 Sekunden Lesedauer

Und gehen wir noch weiter in der Historie zurück, ist da etwas von einem „Pyrrhus-​Sieg“ zu lesen. Seit diesem Vorfall in der Antike hat sich mancher aus Prinzipienreiterei erkämpfte „Sieg“ für den Sieger als erheblicher Nachteil erwiesen.
In Durlangen ist es jetzt ein Gebot der Stunde, nicht mit ausgestrecktem Finger aufeinander zu zeigen, sondern aus gemachten Fehlern zu lernen. Es gilt, die Gräben nicht noch tiefer zu buddeln, sondern sie zu überbrücken und Stück für Stück zu füllen. Diese Gemeinde hat es verdient, dass die nächste Chance, die sich bietet, auch genutzt wird.

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