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Lokalnachrichten

» Kultur | Mittwoch, 20. Mai 2009

Licht — „weil man es zum Leben braucht“

Morgen treten die Rechbergerin Michaela Krull und der Wahl-​Rechberger Albert Oberloher zusammen mit ihren Bandkollegen der Gruppe „Licht“ beim Grand Prix der Volksmusik an. Zuschauer können den Beiden helfen, am internationalen Grand Prix der Volksmusik Ende August teilzunehmen. Von Nicole Beuther

MUSIK. Ein kleiner Anruf genügt — und mit viel Glück sind die beiden mit dabei. Die Konkurrenz ist nicht ohne: Die bereits seit Jahren im Showgeschäft etablierten Judith und Mel treten ebenso an wie die Zillertaler Schürzenjäger oder die Zipfelbuben.
Aber auch Albert Oberloher dürfte vielen Schlagerfans kein Unbekannter sein: Von 1988 bis 2008 war er Mitglied der Gruppe Wind. Er war Sänger, Musiker und Bandleader gleichermaßen. Unter anderem war er 1992 mit „Wind“ international in Malmö beim Songcontest vertreten. Oberloher hat mehr als 2000 Live-​Auftritte in allen großen Hallen in Deutschland und Europa als Sänger und Musiker gegeben. Zudem war er an über 300 TV-​Sendungen beteiligt. Bei der NDR TV Produktion „Die Nacht des deutschen Schlagers“ in Bad Segeberg hat er vor zwei Jahren Michaela Krull kennengelernt. Die Rechbergerin hatte zu diesem Zeitpunkt schon vier Jahre Bühnenerfahrung — sie sang im Background vieler Schlagerstars. Als sie Albert Oberloher auf der Bühne erblickte, „war es Liebe auf den ersten Blick“. Die beiden wurden ein Paar. Vor eineinhalb Jahren zog der gebürtige Oberbayer, der schon in vielen Großstädten Deutschlands zu Hause war, auf den Rechberg.
Und auch musikalisch scheinen die beiden auf einer Wellenlänge zu sein. Ende 2008 beendete Oberloher seine Tätigkeit bei der Gruppe „Wind“, Anfang 2009 gründete er die Gruppe „Licht“. Neben seiner Lebenspartnerin Michaela Krull sind Daniela Burghardt und Dennis Wurmdobler Mitglied der Band.
Das Quartett steht bei Koch/​Universal Music unter Vertrag. Produzent ist Alfons Weindorf, der unter anderem mit Semino Rossi zusammenarbeitet. Drei Lieder wurden aufgenommen. Seit Kurzem ist zu dem Lied „Mut zur Liebe“ auch der dazugehörige Videoclip im Kasten (zu sehen auf der Homepage www​.gruppe​-licht​.de). Die Single ist ab dem 15. Mai im Handel erhältlich. „Es wäre schön, wenn wir unter die ersten Vier kommen“, ist sich Michaela Krull der Konkurrenz beim Grand Prix der Volksmusik bewusst.
Eines ist ihr gewiss: der Rückhalt ihrer Familie. Schon seit jeher kann sie auf die Unterstützung ihrer Liebsten zählen. Etwas, was Krull sehr zu schätzen weiß, denn das Wohl ihrer drei Kinder liegt ihr sehr am Herzen. Wobei Mama Krull unter der Woche hauptsächlich zu Hause ist. Nur am Wochenende geht es auf Tour.
Geboren ist die 36-​Jährige auf dem Rechberg (auch ihre sechs Geschwister erblickten zuhause das Licht der Welt), ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Ebersbach. Es folgte eine Ausbildung zur Hotelkauffrau.
Die Musik spielte in ihrem Leben schon immer eine große Rolle — einige Zeit war sie Mitglied der Robert-​S-​Band Leinzell. Über Andreas Fulterer von den Kastelruther Spatzen, der zum Bekanntenkreis gehört, kam sie zum Fernsehen.
Auch Albert Oberloher ist Vater von drei Kindern. Auch wenn die Musik schon immer ein Bestandteil seines Lebens war, dauerte es doch ein Weilchen, bis er auch beruflich den Schritt in die Musikwelt wagte. Mit zwölf Jahren fing er an, Akkordeon zu spielen, „weil es meine Eltern wollten“. Mit 15 Jahren gründete er mit ein paar Kumpels die erste Band.
Auch sportlich war der junge Albert sehr aktiv. So gehörte er mit 16 Jahren zum zweitbesten, deutschen Alpin-​Skifahrer. Außerdem kickte er in der dritten Bayern-​Liga. Oberloher arbeitete viele Jahre beim Bundesgrenzschutz, besuchte dort auch die Sportschule. Mit 20 Jahren dann absolvierte er eine Lehre als Töpfer, bis vor einigen Jahren hatte er auch eine eigene Werkstatt.
Nun ist also Licht ein großer Bestandteil im Leben von Michaela Krull und Albert Oberloher. Licht heißt die Band deshalb, „weil man es zum Leben braucht“ (Michaela Krull). Außerdem soll es Mut machen. „Mut zur Liebe“ heißt das Lied, mit dem die Band mit der Startnummer 3 beim Grand Prix der Volksmusik antritt.

Der Grand Prix der Volksmusik wird am Donnerstag, 21. Mai um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Nach den Auftritten aller Bands haben die Zuschauer die Möglichkeit, per Telefonvoting ihren Lieblingsbands zum Weiterkommen zu verhelfen.

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 169 Sekunden.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 3468 Tagen veröffentlicht.


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