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Schauriges Treiben auf dem Stein in Untergröningen

Bei bestem Wetter hat die Faschingsgesellschaft Untergröningen ihre siebente Walpurgisnacht mit darauf folgendem 1. Maifest in der wildromantisch gelegenen Hähnles Hütte auf dem „ Stoi“, einer Anhöhe über dem Kocher bei Untergröningen, gefeiert. Von Wolfgang Fath

Mittwoch, 06. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
59 Sekunden Lesedauer

ABTSGMÜND-​UNTERGRÖNINGEN. Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist nach altem deutschen Volksglauben eine Nacht voller Magie. In dieser Nacht, so glaubten die alten Germanen, vertreiben die Götter Wotan und Freya die Dämonen des Winters und zeugen den Frühling. In Untergröningen ist dies seit Jahren Aufgabe der Schlosshexen mit ihren „Hexensamen“.
Unter der Führung von Oberhexe Sibylle Arnold kamen die Untergröninger Hexen mit furchterregendem Lärm mit ihrem auch schon flugfähigen Nachwuchs auf dem Stein oder „ Stoi“ bei Anbruch der Dunkelheit angeflogen. Nach einem Hexengedicht machten sich die großen und kleine Hexen eifrig daran, das große Hexenfeuer zu entzünden und den Winter endgültig auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.
Danach holten sie sich einige der ahnungslosen Mitglieder des Elferates an das Feuer. Ganz und gar nicht zimperlich gingen sie zur Sache und entfernten Martin Mehrer, Manfred Riek und Stefan Kohler unter lautem Gejohle die Nasenhaare. Die „Krawall-​Hexa“ aus Schechingen machten auf in Untergröningen ebenfalls Zwischenstation.
Mit teuflischen Säften und feurigem Hexeneintopf verwöhnten die Mitglieder der Faschingsgemeinschaft und der Schlosshexen die Besucher bei Tanz und Unterhaltungsmusik bis in den frühen Morgen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Wolfgang Kistner.
Auch am 1. Mai war der Stein Anziehungspunkt vieler Wanderer.

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