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Besonderes Zeltlagerprogramm der Mutlanger Ministranten

Auch wenn heute in fast jedem Wohnzimmer ein Fernseher steht und das Internet so viele Informationen liefert, wie sie ein einzelner Mensch überhaupt erfassen kann: Zirkusluft hat auch in der modernen Zeit nichts von ihrem besonderen Duft eingebüßt. Und so wurden auch den Mutlanger Ministranten im Zeltlager der „Zirkus Georgolino“. Von Katja Dolderer

Freitag, 12. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 52 Sekunden Lesedauer

MUTLANGEN. Welches Kind ist nicht fasziniert von schwebenden Artisten, die sich über alle denkbaren physischen Grenzen verbiegen können? Wer ist nicht verzaubert von eindrucksvollen Magiern, bei denen Menschen verschwinden oder Hasen erscheinen? Wie verwundert ist man doch über Raubtiere die plötzlich wie Kätzchen durch Reifen springen oder die Hand des Dompteurs in ihren Rachen legen lassen ohne gierig zuzuschnappen?
Nun, diese Erlebnisse kann nur der Zirkus bieten, nur hier kann man Menschen begegnen, die Grenzen überschreiten, die Eindrucksvolles leisten und dabei Hunderte berühren und beeindrucken. Die Mutlanger Ministranten haben bei der Wahl des diesjährigen Zeltlager-​Mottos versucht, eben diese besondere Atmosphäre einzufangen. Innerhalb von nur vier Tagen hatten die 40 Teilnehmer die Möglichkeit sich am Diabolo, der Laufkugel, den Jonglierbällen, den drehenden Tellern, dem Hula-​Hoop-​Reifen oder dem Laufrad zu üben. Doch auch die Zauberei, die Musik und die Tiere kamen nicht zu kurz. Die verschiedenen Gruppen studierten mit ihren Gruppenleitern Tricks aber auch eine gemeinsame Choreographie ein, die von rhythmischer Akrobatik bis hin zu einer witzigen Tiershow reichte. Neben all den Proben und Bemühungen um eine möglichst tolle Ausführung der Zirkusworkshops, sollte das traditionelle Zeltlagerleben der Mutlanger Ministranten natürlich auch nicht zu kurz kommen. So wurde am Ankunftstag ein riesiger Mast mit Flagge und ein Wachturm errichtet. Zusätzlich wurden an einzelnen Zelten Tarnungen, aber auch Kletterhilfen in einem nahe gelegenen Baum, wohl mehr zur Optik und zum Spaß, als zu Verteidigungszwecken angebracht.
Das bekannte Geländespiel war für alle in diesem Jahr mal wieder Spaßgarant. So konnten die Kinder und Jugendlichen an acht verschiedenen Stationen Geschicklichkeit, Koordination, Wissen und Schnelligkeit beweisen. Traditionell gruselig war wieder einmal die Nachtwanderung, denn die Wälder rund um unseren Standort, die Hammerschmiede bei Abtsgmünd, waren dem ein oder anderen nicht ganz geheuer. Doch wohlbehalten und nahezu vollzählig konnte auch diese Herausforderung von allen Minis gemeistert werden. Nicht zu vergessen ist jedoch das Lagerfeuer, welches ohne Unterbrechung brannte und besonders abends zum singen, schwatzen oder einfach zum gemütlichen Zusammensitzen einlud.
Getreu dem Motto „Zirkus Georgolino“, wurde der letzte Abend nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Wenger mit einer öffentlichen Zirkusshow abgerundet. Erstaunt und begeistert waren neben den Zuschauern des Campingplatzes vor allem die Gruppenleiter, welche Talente in den Kindern schlummern und wie schnell sie fähig waren eine solch tolle Darbietung auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Jahr kann die Ministrantengemeinde Mutlangen also auf ein sehr erfolgreiches Zeltlager zurückblicken,

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