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Der Kindercross-​Veranstaltung in Durlangen folgt heute auf der grünen Wiese am Ortsrand das Mofarennen der „Großen“

Als Auftaktveranstaltung des heutigen Dreistunden-​Mofarennens der Durlanger Sturzbomber fand gestern ein Kindercross-​Rennen statt. Bereits zum zweiten Mal durften die Kleinen mit ihren eigenen Motorrädern einen Trainingslauf absolvieren. Von Nicole Beuther

Samstag, 13. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 56 Sekunden Lesedauer

DURLANGEN. Allein das Zuschauen bereitete einem soviel Freude, dass man sich am liebsten selbst auf eines der Motorräder gesetzt hätte und davon gedüst wäre. Doch gestern waren die Kleinsten an der Reihe. Und die standen den Großen in nichts nach. Die sechsjährige Lena war die jüngste aller Teilnehmer und kaum zu bremsen. In den Kindergarten war sie gestern morgen erst gar nicht gegangen — die Aufregung war zu groß. Kein Problem für Mutter Tanja Höllmann, die eigentlich gar nicht so genau weiß, was das Motorfieber ihrer Tochter entfacht hat. Aber vermutlich habe die Motorrad-​Leidenschaft ihres Mannes dazu beigetragen, mutmaßt sie. Und so sitzt Lena, während andere Mädels mit Barbies spielen, auf ihrem kleinen Motorrad und düst über das große Grundstück, das den Höllmanns gehört. Seit einem Jahr geht sie diesem Hobby nach. Einmal hat sie Tanja Höllmann in Angst und Schrecken versetzt, als sie ihr liebstes Gefährt einfach so auf der „Rennstrecke“ stehen gelassen hatte, und weinend zu ihrer Mutter lief. Der Grund für die Tränen: Das Benzin war alle. Sehr groß muss also die Freude gewesen sein, die Lena gestern beim Kindercross verspürte. Und auch all die anderen Kindercross-​Fans wollten gar nicht mehr aufhören. Pascal war einer der wenigen, der schon nach zehn Minuten eine kleine Pause einlegte. Aber auch nur, weil seine Maschine Flüssigkeit verloren hatte. Ansonsten macht der 13-​Jährige seinem Namen alle Ehre, heißt er doch „Schnelle“ mit Nachnamen.
Schon im vergangenen Jahr sei er mit von der Partie gewesen, was ihm viel Freude bereitet habe, erzählt er. Seit ein paar Monaten fährt er nun schon Motorrad. Genauso wie sein zehnjähriger Bruder Marcel. Und auch Pascals sieben Jahre jüngerer Bruder sei bereits dabei, das Motorradfahren zu erlernen.
Mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr nahmen am gestrigen Kindercross teil, wie Kai Biber von den Durlanger Sturzbombern erklärte. Er ist der Organisator der zweitägigen Veranstaltung. Bei dem Kindercross, erklärte er, stünde der Spaßfaktor im Vordergrund. Die einen seien mit 70 Stundenkilometern unterwegs, „die Nichtgeübten fahren automatisch etwas langsamer“. Passiert sei jedenfalls noch nie etwas.
Das Dreistunden-​Mofarennen der Durlanger Sturzbomber geht heute in die sechste Runde. Über 40 Teams mit bis zu drei Fahrern sind bereits gemeldet. Festbeginn ist um 12 Uhr, ab 14 Uhr ist Freies Training und um 16 Uhr Le-​Mans-​Start zum sechsten Mofarennen. Zieleinlauf ist um 19 Uhr. Danach geht es musikalisch weiter. Zunächst spielt die Live-​Band „Attenti al cane“, um 20 Uhr ist Siegerehrung und um 21 Uhr tritt die Live-​Band „Hard-​Attack“ mit feinstem Cover-​Rock auf. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Auch an die ganz Kleinen ist gedacht: Sie können sich auf der Hüpfburg austoben.

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