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Jahresausflug der Alfdorfer Feuerwehr führte die Floriansjünger und ihre Familien nach Österreich

Am Pfingstwochenende fand der wohlverdiente Feuerwehrausflug der Alfdorfer Floriansjünger statt. Früh am Morgen ging es mit einem Reisebus in Richtung Kärnten. Ziel war der „Brunnwirt“ in Weißbriach im schönen Gitschtal.

Samstag, 06. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 10 Sekunden Lesedauer

ALFDORF (rz). Nach gemütlicher Fahrt über Nördlingen und Donauwörth erreichte man kurz nach 8 Uhr den Bauernmarkt Dasing bei München. Dort gönnte man sich eine ausgiebige Pause mit Weißwurst und Brezeln und – wer es schon vertragen konnte – mit bayerischem Weißbier. Danach begann eine lange Fahrt auf der Autobahn über Rosenheim, an Salzburg vorbei durch den Tauerntunnel, bis endlich der nächste geplante Stopp auf dem Plan stand: Eine Schifffahrt auf dem Kärntner Weißensee, dem höchst gelegenen Badesee der Alpen. Bei herrlichem Sonnenschein genossen die Feuerwehrkameraden nebst Anhang (auch die Frauen und Kinder durften mit) die Schifffahrt und erholten sich von der anstrengenden Busfahrt.
Nach zirka zwei Stunden machte man sich zum letzten Etappenziel au. Weißbriach mit dem „Brunnwirt“ wurde nach einer kurzen Fahrt erreicht, und der Juniorchef des Hauses, Michael Sattlegger, begrüßte seine neuen Gäste mit einem „Stamperl“ aufs herzlichste.
Am Abend stand eine Fackelwanderung zu einem benachbarten Reiterhof auf dem Programm. Einige Kameraden zogen es vor, den Abend im Hotel in der „Kärntner Stubn“ bei dem einen oder anderen Weißbier ausklingen zulassen.
Alle gingen natürlich vorbildlich „früh“ zu Bett. um Sonntag morgens bei der „Rafting“-Tour mit dem Schlauchboot auf dem Fluss Gail fit zu sein. Nach einer kurzen Einweisung sowie der Einkleidung mit Neoprenanzügen und Helmen, wurde die Feuerwehrtruppe in zwei Mannschaften aufgeteilt, dann endlich konnten die Boote zu Wasser gelassen werden.
Bei einer Riesengaudi fuhren die Alfdorfer zirka eineinhalb Stunden Flussabwärts. Leider waren auch „Verluste“ zu beklagen, da sich die Boote gegenseitig enterten und ein Kamerad dabei über Bord ging. Er konnte sich allerdings auf das gegnerische Boot retten und durfte somit als „Kriegsgefangener“ die letzten Meter mit dem „Feind“ zurücklegen. Gott sei Dank gibt es eine Genfer Konvention und er bestand die Fahrt unbeschadet!
Mittags machte man sich ins nicht weit entfernte Taraviso – Italien auf und besuchte einen Ledermarkt, wo von Gürteln über Jeans zu Kinderspielzeug alles günstig eingekauft werden konnte. Eben alles was das Herz begehrt.
Abends war eine „Hüttengaudi“ in Weißbriach angesagt. Nach einem Fußmarsch von einer Dreiviertelstunde erreichte man die „Holzknechthütte“, wo schon kräftig für die Besucher aus dem Schwabenland gegrillt wurde. Nachdem sich alle gut gestärkt hatten, ging es zum gemütlichen Teil über. Die Sattleggers hatten einen Musikanten auf die Hütte bestellt, der mit seinem „Schifferklavier“ traditionelle Kärntner „Liadl“, aber auch Deutsche Schlager und Schunkellieder spielte. Es wurde aus voller Brust mitgesungen aber leider geht jeder Abend, auch der schönste zu Ende.
Am nächsten Morgen musste man ja leider schon wieder die Heimfahrt antreten. Nach zwölf Stunden Heimfahrt (inklusive zwei Stunden Pause in Kitzbühel) erreichte man schließlich wieder heimatliche Gefilde.
An dieser Stelle sagte man ein Lob und Dank an den Busfahrer, der die Gruppe sicher transportierte und allerhand Landschafts-​Informationen während der Fahrt parat hatte. Alle Feuerwehrkameraden werden diesen tollen Ausflug bei solch netten Gastgebern in Ihrem Top gepflegten, gemütlichen Hotel nie vergessen. Und wer weiß, im Leben sieht man sich immer zweimal.

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