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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

„Weg der Hoffnung“: Gartenfreunde Lindenfeld weihten eine Obstbaumallee ein

Der Verein der Gartenfreunde Lindenfeld hat durch zahlreiche Projekte nicht nur in der Umgebung, sondern in ganz Baden-​Württemberg einen guten Ruf. Am Freitag wurde ein weiteres Projekt, geleitet von Fachberater Otto Lorenz, vorgestellt. Pfarrer Benner weihte die neu angelegte Obstbaumallee ein, sie trägt den Namen „Weg der Hoffnung“.

Montag, 08. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 54 Sekunden Lesedauer

GMÜND-​BETTRINGEN (edk). Unter blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Gartenfreunde Lindenfeld sowie zahlreiche Interessierte am Kreuzfeld bei der Gartenanlage Lindenfeld. Grund dafür war die Einweihung einer Obstbaumallee, die von der Bevölkerung, ob jung oder alt, sehr gut angenommen wird. Viele nutzen diesen Weg für ihren Spaziergang und der Weg ist ein Stück der Naherholung für den Ortsteil.
Corinna Burkhardt und Tanja Wiest spielten zum Auftakt der Veranstaltung ein Musikstück. Die Gartenfreunde gestalteten das Fest der Einweihung gesanglich mit. Vereinsvorsitzender Markus Wiedmann begrüßte zahlreiche Gartenfreunde, Bewohner aus der Nachbarschaft sowie den designierten OB Richard Arnold, Ortsvorsteherin Brigitte Weiß und den Ortschaftsrat und Bezirksvorsitzende Erika Führer.
Projektleiter Otto Lorenz meinte, eine Idee zu haben, bedeute noch lange nicht, dass aus dieser etwas daraus wird. Doch wenn man hartnäckig rangeht, so kann etwas daraus werden. Nach dem Bau von Landeswasserleitung und Wanderweg sah Otto Lorenz ein Stück Gelände, auf dem er seine fachmännischen Kenntnisse einsetzen konnte und schlug seine Idee den Gartenfreunden vor einem Jahr bei der Hauptversammlung vor. Diese wurde nicht nur im Verein der Gartenfreunde, sondern auch in Bettringens Ortschaftsrat, bei der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Landeswasserversorgung positiv aufgenommen.
Die Finanzierung war durch die vielen freiwilligen Spenden sehr schnell gesichert. Im Frühjahr konnte die Arbeit abgeschlossen werden. Totholz– und Steinhaufen als Biotop für diverse Kleintiere wie Igel, Eidechsen, Käfer, Würmer, Ameisen und viele andere wurden zwischen den Obstbäumen aufgeschichtet. Am Ende der Allee baute Otto Lorenz zusätzlich noch Nistkästen und ein Insektenhotel auf.
Bettringens Pfarrer Benner weihte die Obstbaumallee ein und taufte sie als „Weg der Hoffnung“. Richard Arnold meinte, dass die Lindenfelder Gartenfreunde einen Garten im Paradies bauen. Ortsvorsteherin Brigitte Weiß lobte die Ideen und die vorbildliche ehrenamtliche Leistung der Gartenfreunde. Bezirksvorsitzende Erika Führer meinte, die Gartenfreude Lindenfeld mit ihrem Vorsitzenden Markus Wiedmann leisten vorbildliche Arbeit und der Verein gehöre zu den besten in ganz Baden-​Württemberg. Die Arbeit werde auch für nächste Generationen sichtbar sein. Sie überreichte eine Urkunde für besondere Leistungen und übergab eine Geldprämie. Anschließend enthüllten die Veranstalter und die Festgäste die Tafel der Spender.
Das Fest der Einweihung umrahmten mit Gedichten Nadine Burkhardt, Timo und Carolin Wiest. Die Kindergartenkinder von der Versöhnungskirche führten einen Tanz auf, malten Aquarellbilder und hängten bunte gemalte Blätter entlang der Obstbaumallee auf. Ulrike und Annika Wiedmann spielten bei der Enthüllung der Spendentafel einige Flötenstücke. Im Anschluss der Einweihung der Obstbaumallee gab es einen kleinen Imbiss mit Getränken, gestiftet von Christoph Hald.

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