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Fußball, Relegation zur Landesliga: Trainer und Sportlicher Leiter des TSV Regglisweiler von Bargau beeindruckt

Zum zweiten Mal hintereinander muss der FC Bargau versuchen, über den Umweg Relegation den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Zeit zum Regenerieren bekommen die Schwarz-​Weißen dabei wenig, denn schon am morgigen Mittwoch wartet der TSV Regglisweiler in Gerstetten auf die Bargauer. Anpfiff: 18 Uhr. Von Patrick Tannhäuser

Dienstag, 09. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 15 Sekunden Lesedauer

Der Modus ist klar: nur der Sieger dieser Begegnung darf weiter von dem Aufstieg in die Landesliga träumen. Während Bargau noch bis zum letzten Spieltag auf den direkten Sprung nach oben hoffen durfte, stand der TSV Regglisweiler schon früher als Zweiter der Bezirksliga Donau/​Iller fest. Diesen zeitlichen Vorsprung nutzten die Verantwortlichen aus Regglisweiler und beobachteten die Partie Bargau gegen Bopfingen. Was der Sportliche Leiter Horst Haggenmüller und Trainer Peter Reder dort sahen, hinterließ großen Eindruck. „Alle Achtung! So eine kämpferische Leistung. Da kommt einiges auf uns zu“, ist sich Haggenmüller sicher. Auch der Coach des TSV Regglisweiler kam ins Staunen, als er die Aufholjagd der Bargauer gegen Bopfingen sah. Zu Zehnt drehten die Germanen einen 0:2-Rückstand und kamen noch zu einem Sieg in beinahe letzter Sekunde. „Die haben mir imponiert. Mit unbändigem Willen wurde das Spiel noch umgebogen“, so Trainer Reder. Respekt vor Bargau ist also da, aber dennoch möchten die TSVler gerne selbst die nächste Runde der Relegation erreichen. „Die Chancen stehen 50:50“, erklärt Reder. Da kann ihm der Bargauer Spielleiter Rolf Huttenlauch nur beipflichten. „Es muss nicht immer der Bessere gewinnen“, spricht Huttenlauch aus Erfahrung. Im Relegationsspiel des Vorjahres unterlag der FCB dem FC Silheim mit 1:2, obwohl die Schwarz-​Weißen klar das bessere Team stellten.
Über Regglisweiler wissen die Bargauer nicht viel. „Vor zwei Wochen haben wir noch gar nicht gewusst, wo wir am Ende landen“, sagt Huttenlauch, dem die Enttäuschung über den verpassten Meistertitel schon noch anzumerken ist. „Mit 70 Punkten nicht aufzusteigen ist schon bitter“, so das Bargauer Urgestein. Doch Jammern gilt nicht bei den Germanen. „Wir haben eine gute Qualität und hätten es verdient aufzusteigen“, hofft Huttenlauch auf den Erfolg über den „zweiten Bildungsweg“. Dabei kann Torhüter Tim Hanselmann nicht mithelfen. Der Keeper absolvierte in Unterkochen seine letzte Partie für die Bargauer und befindet sich schon im Urlaub. In der neuen Saison kehrt Hanselmann zu seinem Heimatklub Hintersteinenberg zurück. Dafür wird seine Stellvertreter, Andreas Krieg, den Kasten hüten. „Er hat unser volles Vertrauen und bei den vier Spielen, als Tim verletzt war, auch gezeigt, dass er in der Bezirksliga spielen kann“, so Huttenlauch, der sich in Bargau auch um das Torwart-​Training kümmert. Fraglich ist noch das Mitwirken von Stefan Klotzbücher (Ferse) und Philipp Zoidl (Schlag aufs Knie). TSV-​Trainer Reder, der schon über sechs Jahre beim SSV Ulm tätig war, weiß auch noch nicht genau, wie seine Mannschaft aussehen wird. Einige Schichtarbeiter und Studenten müssen noch versuchen für das Spiel freigestellt zu werden. „Da muss sich der Verband Gedanken über die Spielansetzung machen“, ärgert sich der Coach über den frühen Anpfiff um 18 Uhr. Aufpassen müssen die Bargauer auf zwei ehemalige Oberliga-​Kicker des TSV. Martin Jainz und Florian Steck trugen schon das Trikot der SpVgg Au. Jainz ist mit 16 Toren der gefährlichste Angreifer des TSV. Der 25-​Jährige ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern auch ein starker Eishockeyspieler. Es wartet ein robuster Mann auf die Abwehr des FC Bargau. „Der wird schon für Wirbel sorgen“, verspricht Haggenmüller.

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