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Landeskinder-​Turnfest: Ginge es nach Ob Wolfgang Leidig, könnte man ein solches Fest alle zwei Jahre durchführen

Die Stadt Gmünd war drei Tage in Kinderhand, und das ist ihr gut bekommen. An die 6000 Kinder bevölkerten „alle Ecken und Gassen“, wie OB Wolfgang Leidig die Eindrücke beschrieb, und die Stadt wurde von der Begeisterung der Jung-​Sportler wahrlich angesteckt. Der STB lobte die Stadt. Von Giovanni Deriu

Montag, 27. Juli 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 3 Sekunden Lesedauer

Alle Wege führ(t)en nach Gmünd. Zumindest für viele Vereine, die dem Schwäbischen Turner-​Bund (STB) angehören, aber nicht nur – zahlreiche Kinder aus Gmünd und der Umgebung nahmen an den „Mitmachangeboten-​Angeboten“ in der Stadt teil. Zahlreich? Gmünd als Ausrichter des Landeskinder-​Turnfestes knackte den Teilnehmer-​Rekord des vergangenen Turn-​Events des Nachwuchs in Bretten. Sage und schreibe 5800 registrierte Kinder, und damit 200 mehr als in Bretten, nahmen teil, aber insgesamt waren es wohl gefühlt „über 6000“, wie Christian Keipert, der Vorsitzende der STB-​Jugend, und Kristine Hartmann, die Projektleiterin, die Stimmung wiedergaben. Die Vertreter des STB, allen voran, der STB-(und DTB)-Präsident Rainer Brechtken, lobten die Stadt als „hervorragenden Ausrichter“ des Landeskinder-​Turnfestes. Es sei eigentlich keine Frage gewesen, dieses Event an Schwäbisch Gmünd „zu vergeben“, so Brechtken. Gmünd habe sich gegen einige Konkurenten durchgesetzt. Die Gründe lieferte Rainer Brechtken gleich mit: „Gmünd ist schon seit Jahren ein Beispiel dafür, dass der Sport ganz groß geschrieben wird“, und er meinte damit nicht nur die „Hardware“ in Form der Schulen, Hallen und Sportplätze, sondern in erster Linie die „Software“ – oder Impulse, wie „die drei Stadt-​Sportlehrer“ für die drei wichtigen Grundlagen-​Sportarten aus den Bereichen Schwimmen, Leichtathletik und Turnen. Es sei gar nicht groß genug zu würdigen, dass auch der scheidende OB, Wolfgang Leidig, trotz notwendiger Sparmaßnahmen, den „Rotstift eben nicht“ beim Sport für die Bürger und den Nachwuchs ansetzte. Brechtken über seinen „Genossen“: „Leidig sorgte für Kontinuität im Sport.“
Begeistert waren alle über die zahlreichen Angebote in der Stadt, manchmal mit ganz einfachen Sportmittel, und Utensilien bewerkstelligt – Wolfgang Leidig: „Fast schon Anregungen für einen Kindergeburtstag“. Trampolinspringen, Stafetten-​Läufe, Balance-​Parcours, oder andere Geschicklichkeits-​Übungen, die Kinder standen oft „bis zu einer Stunde lang“ an, wie sich Keipert, und auch Karin Schüttler, die Sportamts-​Leiterin, bewundernd äußerten. Dafür spielte auch das Wetter mit – die Sonne schien, und es war dennoch nie zu heiß für die Wettbewerbe. Auch die rund 800, nicht zu unterschlagenen ehrenamtlichen Helfer der zahlreichen Vereine, waren ein Garant für diesen Erfolg, stellten Karin Schüttler und Wolfgang Leidig den Helfern ein besonderes Zeugnis aus. Dieter Popp, im Team des Sportamtes, unterstrich auch den reibungslosen Ablauf des „Shuttle-​Service“ mit den „53 Bussen“. Das bestätigte auch ein Trainer, Werner Indelkofer, des TV Erzingen: „Wir kamen mit dem Bus überall sicher an.“ Das soziale „Miteinander“ stand im Vordergrund, hob STB-​Präsident Rainer Brechtken hervor, man müsse den Kindern einfach etwas bieten, die Gesellschaft sei nun mal eine andere, Angebote gäbe es zuhauf, aber welche stärkten den wirklich das „Selbstbewusstsein?“. Das Landeskinderturnfest und auch die Turni-​Party auf der Bühne vor dem Rathaus zeigten, manchmal bedarf es wirklich nicht viel, um den Kindern etwas zu bieten, an das sie sich noch später gern zurück erinnern werden.

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