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Fußball, FC Normannia Gmünd: Jürgen Bauer und Siegfried Lautner leiten die Jugendgeschicke

Mit einer neuen Führung und einem neuen Konzept startet die Jugendabteilung des FC Normannia Gmünd in die Saison 2009/​2010. „Zurück zu alten Tugenden mit neuen Methoden und einer Struktur“, lautet das Motto von Jürgen Bauer und Siegfried Lautner, die sich in Zukunft um die Belange des Nachwuchses kümmern werden. Von Patrick Tannhäuser

Dienstag, 28. Juli 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 58 Sekunden Lesedauer

Mit einem „Vier-​Säulen-​Konzept“ konnten Jürgen Bauer und Siegfried Lautner bei der Vorstandschaft des FC Normannia Gmünd punkten und versuchen dieses nun seit ungefähr zwei Wochen in die Tat umzusetzen. Ein Zustand der Fußball-​Vorstand Mario Capezzuto freut, denn nach den Turbulenzen vor etwa einem Jahr als es letztlich zur Trennung von der damaligen Jugendleitung kam, kümmerten sich immer Übergangslösungen um die Belange des Nachwuchses. Zuerst übernahm Johann Grampes die Leitung, ehe Claus-​Jörg Krischke kommissarisch in die Bresche sprang. „Vor etwa zwei Wochen sind wir uns einig geworden“, berichtet Capezzuto. Seit diesem Zeitpunkt war klar, dass Bauer der neue Jugendleiter und Lautner sein Stellvertreter werden würde.
Bauer war zuvor bereits für die Jugendleitung des TSGV Waldstetten tätig und sammelte dort zehn Jahre lang Erfahrungen. Gemeinsam stampfte er mit Roland Zink – inzwischen im Marketing der Normannen tätig – den Stuifen-​Cup aus dem Boden, der sich inzwischen zu einem hochkarätigen Turnier gemausert hat. Lautner ist, wie ihn Capezzuto bezeichnet, ein FCN-​Urgestein. „Schon der Vater war ein Normanne“, weiß der Fußball-​Vorstand. Bauer und Lautner wollen nun im Schwerzer gemeinsam wieder etwas bewegen. Die Motivation war für sie, dass ihr Herz für den Gmünder Jugendfußball schlägt. Das Konzept der beiden neuen Führungskräfte steht auf vier Säulen. „Ein Stuhl steht auf vier Beinen, fehlt einer fängt er zu wackeln an“, begründet Bauer. Die vier Säulen stellen die Erweiterung des Sportangebotes, Turnier, Organisationsstruktur und ein Jugendleitbild dar. Die Erweiterung des Sportangebotes umfasst eine enge Zusammenarbeit mit Sportärzten und Physiotherapeuten. Von der U 12 bis zu den A-​Junioren sollen die Kicker des FCN von Leistungsdiagnostik und individuellem Training profitieren. Ausgelegt ist die Zusammenarbeit mit Eva Maletic für ein Jahr, wie überhaupt die meisten Planungen des neuen Führungsduos sich erst einmal auf ein Jahr beschränken. Zudem möchten beide wieder mehr Turniere organisieren. „Ich denke dabei speziell an den C– und B-​Juniorenbereich und hochkarätige, international besetzte Turniere“, so Bauer, der bewusst diesen Altersbereich nennt, um dem Stuifen-​Cup in Waldstetten keine Konkurrenz zu machen. Die Veränderungen in der Organisationsstruktur sehen eine Untergliederung in einen Grundlagen-​, Aufbau– und Leistungsbereich vor. Zudem sollen mittelfristig Teamleiter für C– bis A-​Junioren gefunden werden. Etwas professioneller soll es zugehen und die Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen forciert werden. Ein ganz wichtiger Teil ist für beide aber auch das neue Jugendleitbild, das Spieler, Eltern, Trainer und Funktionäre gleichermaßen betrifft. „Wir wollen alte Tugenden, die FCN-​Teams ausgezeichnet haben, wieder aufleben lassen“, so Bauer, der charakterstarke Spieler möchte. Sportlich haben er und Lautner auch klare Ziele: „Mittelfristig soll von den C– bis zu den A-​Junioren Oberliga gespielt werden.“

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