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„Nestival“ mit Werner Dannemann und „Les Quitriche“

Rund 500 Fans der Rockmusik in ihren vielfältigen Stilvariationen haben am Samstagabend den sechs Bands zugehört, die beim zweiten „Nestival“ auftraten.

Donnerstag, 27. August 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 15 Sekunden Lesedauer

KONZERT (fa). Auf dem Gelände der Zimmerei Siegfried Riek in Hochbronn wurde satte acht Stunden für ein musikalisches Feuerwerk gesorgt. Zusammen mit seinem Bruder Oliver sowie Daniel Berroth und Daniel Zipperer von der Tannenburg organisiert er im jährlichen Wechsel das „Nestival“ in Hochbronn und das „Castle-​Jam“ auf der Tannenburg. „Nestival“ heiße es in Hochbronn, wie der Teilort von Bühlerzell mit seinen rund 30 Einwohnern eben halt ein Nest sei, meinte er humorvoll. Zu hören war alles von Indie, Garage, 60s Beat bis hin zu Bluesrock, Metall und Punk. Und das alles für faire fünf Euro von 17 Uhr bis weit in den frühen Sonntagmorgen hinein, jeweils nur durch die Soundchecks beim Bandwechsel unterbrochen. Zum Auftakt legten sich die Nachwuchsbands aus der Region ins Zeug. Nach „Garage Inc“ aus Hohenberg präsentierten sich die „Kunstbanausen“ und „Stroker Ace“ aus Adelmannsfelden. Altrocker Werner Dannemann stellte mit seinen „Friends“ Pietro Ranieri und Martin Sauer sein neues Rockprojekt „Peace“ vor. Besten Beat-​Rock servierten die drei „Seducers“ aus Freiburg. Diese waren bereits im vergangenen Jahr in Hochbronn mit dabei. Als Headliner konnten die Organisatoren die sechsköpfige Gruppe „ Les Quitriche“ auf die Bühne holen. Die fünf Geschwister und ihr Cousin stammen ursprünglich aus einem Dorf in der Auvergne. Sie spielten auf teilweise Originalinstrumenten aus den 60er-​Jahren einen erfrischenden Franko-​Pop-​Rock mit Oldies von Jacques Dutronc, Serge Gainsbourg oder Antoine, dem französischen Bob Dylan, aber auch eigenen Stücken. Frontfrau Sillette Quitriche beklagte sich öfters über die ihrer Meinung nach winterlichen Temperaturen in Hochbronn, nach Titeln wie „Mirza“ oder „Comment te dire adieu“ musste sie leider die Bühne wegen Unwohlseins verlassen und der Rest der Truppe erinnerte ohne Sängerin mit rein instrumentalen Stücken an den French-​Beat der 60er-​Jahre.

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