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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gemeinschaftsveranstaltung der besonderen Art für Führungskräfte von voestalpine-​Polynorm

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der besonderen Art, führte die Führungskräfte der Firma voestalpine Polynorm im Rahmen einer alpinsportlichen Aktivität zum höchsten Punkt Deutschlands.

Donnerstag, 06. August 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 6 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Hoch hinaus, wer will das nicht? Und was eignet sich dazu besser als Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze. Genau das dachten sich auch die Führungskräfte des Bereichs „Technik“ von voestalpine Polynorm und begaben sich, gemäß dem Konzernleitbild „Einen Schritt voraus“, auf den Weg nach Ehrwald. Organisiert vom bergbegeisterten Leiter der Instandhaltung, Ulrich Hartenstein, wurde die Idee der Teamfindung in die Tat umgesetzt.
Das sehr positive Echo nach der Präsentation des Vorhabens war das erste Zeichen von Geschlossenheit der Truppe um Geschäftsführer Benno Rammelmüller, der dem Vorhaben Bergbesteigung Zugspitze mit Freuden zustimmte. Auf den Spuren des Erstbesteigers Joseph Naus von 1820 ging es unter strahlend blauem Himmel vom Parkplatz Ehrwalder Alm über die Selbige hinauf zur Hochfeldner Alm.
Nach einer kleinen Rast, wurden die zunehmend steileren und unwegsameren Pfade, die einige Teilnehmer vor eine neue Herausforderung stellten, so wie es die Führungskräfte im Unternehmen gewohnt sind, motiviert und mit viel Engagement gemeistert. Die erste kleine Mutprobe erfolgte am seilgesicherten Grataufschwung zum „Gatterl“, dem etwas anderen Grenzübergang von Österreich nach Deutschland, von wo aus das Etappenziel „Knorrhütte“, welche 1855 in 2.045 m Höhe in steiler Felswand erbaut wurde, sichtbar war. Von hier ab jedoch sollte die Höhe des ersten Tages erreicht sein und es ging quer über Geröllfelder und Steinwüsten mit nur geringem Höhenunterschied zur Knorrhütte.
Bei einem gemeinsamen Hüttenabend motivierte sich das Team gegenseitig für den darauffolgenden Tag im hochalpinen Gelände der Zugspitze. Bei den wenigen Schlafplätzen, die zur Verfügung standen, nutzten die Teilnehmer ihr innovatives Gedankengut aus dem Unternehmen und sie schufen kurzer Hand neue Schlafplätze im Flur.
Mit wenig Schlaf aber mit viel Elan ging es noch vor dem Frühstück um 6:30 Uhr gemeinsam auf steinigem Weg und ersten Schneefeldern weiter in Richtung Sonn Alpin. Am Treffpunkt angekommen gab es ein gemeinsames Frühstück, um für die letzte Etappe zum Gipfel gestärkt zu sein. Obwohl von den 60 Zentimetern Neuschnee, die eine Woche zuvor am Zugspitzplatt gefallen waren, nicht mehr viel zu sehen war, wurde dennoch deutlich, dass mehrere Wege ans gleiche Ziel führen können. Ein Teil des Teams nahm die Herausforderung über loses Geröll vorbei am berühmten Schneeferner-​Haus und schlussendlich den Klettersteig zum Gipfel gemeinsam und motiviert an. Einige Teilnehmer mussten sich allerdings der zunehmenden Ermüdung geschlagen geben und genossen das atemberaubende Panorama in der Gondel. Auch hier zeigten sich die Erfahrungen der letzten Monate aus dem Unternehmensalltag, dass kurzfristige Veränderungen im Programm für die Mitarbeiter kein Problem sind und gemeinsam schnell eine Lösung gefunden wird. Wieder vereint konnte das überwältigende Panorama bei traumhaft schönem Wetter bestaunt werden.
Bei der Gondelabfahrt ins Tal wurde dass nächste Teamevent in Gedanken schon geplant. Bei diesem schönen Erlebnis wurde dem Team bewusst, dass mit der richtigen Motivation und Kommunikation, die für das Bergwandern im hochalpinen Gelände unbedingt erforderlich ist, auch im Unternehmen neue Ideen und Veränderungen gemeinsam schnell gelöst werden können und den Schlüssel zum Erfolg darstellen.

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