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Landrat Klaus Pavel: Der künftige Name wird „Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd“ lauten

„Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd“ lautet der Name, wenn am 22. Oktober die zusammengeschlossenen Kliniken in Mutlangen eingeweiht werden. Das erklärte gestern Landrat Klaus Pavel. Von Manfred Laduch

Samstag, 08. August 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

MUTLANGEN. Der Landrat nahm einen Scheck über 5000 Euro für die Orgel der Klinikkapelle entgegen, den Dr. Helmut Ohnewald als Vorstandsmitglied der Ziegler-​Stiftung überreichte. „Uns als Träger ist diese Kapelle wichtig“, erklärte Pavel. Die christliche Grundhaltung sei Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Der Bauteil sei eigenständig und liege doch mitten zwischen bisherigem Klinikteil und dem Neubau. Vorhanden sei auch ein Gebetsraum für Muslime.
Die neue Kapelle solle etwas von jener im bisherigen Margaritenhospital widerspiegeln, fuhr der Landrat fort. Das kleine Gotteshaus stehe für Freude und Trauer, wie eben auch zum Krankenhaus Geburten und Sterbefälle gehörten.
Architekt Friedrich Spengelin machte deutlich, dass es sich um eine ökumenische Kapelle handle. In der Konzeption habe er mit beiden Konfessionen zusammengearbeitet. Eigentlich wäre für den Raum eine neue Orgel erforderlich gewesen. Aus finanziellen Erwägungen passe nun aber eine Ellwanger Orgelbauerin das bisherige Instrument den Klangnotwendigkeiten an. Denn in dem runden Gebäude könne der Hall klingen, wie in einer Kathedrale. Dies werde man mit der Gestaltung der Wände beeinflussen.
Helmut Ohnewald schilderte kurz die „Dr. Alfred und Anne Ziegler-​Stiftung“. Das kinderlose Ehepaar wollte durch das Vermächtnis den Ertrag seines Vermögens Menschen zugute kommen lassen, die unverschuldet in Not geraten seien. Solche Menschen finde man häufig auch im Krankenhaus, weshalb der Vorstand die 5000 Euro für die Kapelle genehmigt habe.
Die Bauarbeiten, so nochmals der Landrat, lägen exakt im Zeitplan. Die Einweihung sei am 22. Oktober geplant – auch wenn der Vollbetrieb erst Mitte November aufgenommen werde. In jener Woche werde es jeden Tag einen medizinischen Vortrag, und zum Abschluss einen Tag der offenen Tür geben. Der Skulpturenpark des Klosters Lorch komme für ein halbes Jahr zur Klinik.
Oberbürgermeister Richard Arnold erzählte von einem persönlichen Bezug: Sein Vater war in den 60er-​Jahren der erste Patient des neuen Krankenhauses.

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